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Mit Durchblick: Mario Sinicki.  

Fußball-Kreisliga

Langengeislings und Moosburgs Trainer: einst Konkurrenten im Tor

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Langengeisling gegen Moosburg:  Mario Sinicki und Christian Grüll waren einst Keeper im gleichen Verein, heute entwickeln sie Mannschaften.

Langengeisling Christian Grüll hat dem FC Langengeisling schon jetzt zum Aufstieg gratuliert. „Ja, das habe ich Mario wirklich geschrieben“, erzählt der Coach des TSV Moosburg und fügt hinzu: „Er hat es einfach verdient – und der Verein auch. Toll, was Mario da in den vergangenen Jahren mit wenig Geld entwickelt hat. Vorher galt Geisling ja eher als eine Diva.“

Mario Sinicki bestätigt die Geschichte: „Er hat zu mir gesagt: Ihr steigt’s ja eh auf. Ich habe das unkommentiert lassen. Das wäre zwar schön, aber erstmal müssen die Spiele gespielt werden.“

Grüll und Sinicki kennen sich seit Jahrzehnten. Sie waren einst Konkurrenten im Tor des SE Freising und trafen dann auch als Trainer öfter aufeinander. Als Grüll Coach in Taufkirchen war, blieb er gegen den FCL ungeschlagen.

Am heutigen Freitag ist er mit dem TSV Moosburg der Außenseiter bei der Partie in Langengeisling (Anpfiff 18.30 Uhr). „Wir haben noch Anfangsschwierigkeiten, viele Urlauber und Schichtarbeiter. Außerdem ist Michael Westermeier verletzt“, erzählt Grüll und kündigt an: „Wir werden wohl etwas anders spielen als eigentlich geplant – schon ein bisserl defensiver.“

Sein Kollege auf FCL-Seite macht keinen Hehl daraus, dass er auch das dritte Saisonspiel gewinnen will. Er habe aber seiner Elf klar gemacht, dass Mososburg konditionell nicht so einbrechen werde wie vergangene Woche der FC Eitting bei dessen 1:4-Niederlage. „Da war ich mit der ersten Halbzeit überhaupt nicht zufrieden“, sagt Sinicki. Er habe das klare Spiel nach vorne und die Bereitschaft, nach hinten zu arbeiten, vermisst. Die Wende sei eher zufällig geglückt – „durch eine gute Aktion nach vorne, die uns den Ausgleich gebracht hat“.

Gegen Moosburg könnte es kniffliger werden. „Alle Mannschaften von Christian haben einen klaren Plan, dem sie folgen. Er vermittelt ihnen seine Philosophie“, lobt Sinicki seinen Kontrahenten.

Deshalb dürfen sich die Zuschauer auf ein schönes Spiel freuen. „Ich will keine Bolzer-Truppe“, sagt Grüll. „Wir werden unser Spiel durchziehen, denn wir haben den Anspruch, dieses Heimspiel zu gewinnen“, kündigt Sinicki an, der seine Elf allerdings ein wenig umbauen muss. Severin Stenzel und Niko Simak, die beiden Youngster, haben sich in den Urlaub verabschiedet. Das bedeutet, dass andere Defensivkräfte die Lücken schließen müssen. Wer das sein soll, will der Geislinger Trainer noch nicht verraten. Auch in der Offensive könnte es Veränderungen geben. Markus Obermaier, der in Eitting auf der Bank saß, könnte eine Option für die Startelf sein, meint der Coach. Die beiden Toptorjäger der vergangenen Jahre, Sebastian Schimschal und Christian Gerbl, werden aber laut Sinicki weiterhin fehlen.  pir

TIPP: 2:0 für den FCL

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