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Die SpVgg Mauern verdirbt dem SVW die Party. 

Duell gegen SpVgg Mauern

Ticker zum Nachlesen: Zwei Freistoßtore brechen Wörth das Genick

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Einer tollen Saison kann der SV Wörth heute die Krone aufsetzen. In der Relegation zur Kreisliga geht es gegen Mauern.

 „Warum sollten wir nervös sein?“, fragt Wörths Coach Sebastian Held vor dem Relegationsspiel gegen die SpVgg Mauern (Mi., 18.30 Uhr in Langenpreising). „Mauern ist der Kreisligist und Favorit, wir sind der Außenseiter und haben nichts zu verlieren.“ Für sein Team sei die Saison ohnehin schon ein riesiger Erfolg. „Klettham und Wartenberg hatten den Aufstieg als Ziel ausgegeben. 

Deshalb ist es eine großartige Leistung, Wartenberg hinter uns gelassen zu haben.“ Der Aufstieg wäre im Jahr des 60-jährigen Vereinbestehensdie Kirsche obendrauf, die man aber gerne mitnehmen würde. „Unsere A-Jugend hat es bereits vorgemacht, und wir wollen es nachmachen.“ Innerhalb der Mannschaft freut sich jeder auf dieses Spiel. „Keiner hat Angst. Für alle ist es in ihren jungen Jahren das erste Relegationsspiel vor so einer Kulisse. Das wird ein absolutes Highlight für jeden im Kader.“ Daher gebe es auch keinen Druck von Seiten des Vereins.

Trainer Held setzt auf hohes Tempo

„Es ist das Spiel der Routiniers aus Mauern gegen die Jungen Wilden aus Wörth.“ Um seine Jungs schon einmal auf die Atmosphäre eines solchen Spiels einzustellen, hat sich die komplette Mannschaft inklusive Trainer den 3:2-Sieg in der ersten Relegationsrunde der SpVgg Mauern gegen die FVgg Gammelsdorf angeschaut, bei dem knapp 1500 Zuschauer waren. Dabei habe man natürlich auch die Stärken und Schwächen des kommenden Gegners analysiert. „Mit Volker Lippcke und Sascha Dörner haben sie vorne enorme Routine und Qualität. Außerdem sind sie bei Standards brandgefährlich. Da werden wir uns aber etwas einfallen lassen.“ Zu knacken sei Mauern vor allem in der Defensive. „Wir haben vorne hohes Tempo. Da wird unsere Chance liegen.“

Die Vorbereitung auf das Spiel hat Held abwechslungsreich gestaltet. „Wir haben einmal am Wörther Weiher ein Schwimmtraining gemacht und waren anschließend im Biergarten. Auch ein kleines Fest haben wir organisiert. Die Stimmung ist positiv.“ Diese erwartet er auch von den Rängen. „Alle Fußballinteressierten aus Wörth werden da sein und uns unterstützen.“

Ebenfalls nur von den Rängen kann Stefan Dünhuber seine Mannschaft unterstützen, denn er sitzt noch eine Rot-Sperre ab. Im Falle einer Niederlage könne Dünhuber aber gegen die FVgg Gammelsdorf spielen. Das wäre dann die allerletzte Aufstiegschance. Ansonsten hat Held seinen gesamten Kader zur Verfügung. „Alle Studenten finden sich bereits einen Tag vor dem Spiel ein, damit wir noch eine letzte Einheit inklusive Spielersitzung absolvieren können.“ 

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