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Endlich geht’s los mit dem Bau der Tenniswand: Die Bagger sind bereits angerollt. Darüber freuen sich (v.l.) Bürgermeister Ullrich Gaigl, TSV-Vorsitzender Rudolf Müller-Brunnhuber und Planer Thomas Seisenberger.  

Tenniswand TSV St. Wolfgang - Neubau hat begonnen

Mehr als nur eine bloße Wand

  • vonCIF.H. Weingartner
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Das Sportgelände des TSV St. Wolfgang bei Lappach soll mit der Neugestaltung der Tennisanlage diesen Sport im Verein fördern.

St. Wolfgang –  Das gesamte Areal soll schon von außen mehr Aufmerksamkeit bekommen. Die Arbeiten für die Errichtung einer neuen Tenniswand und kleinem Freizeitareal haben begonnen.

Der TSV investiere in das schon länger geplante Projekt rund 25 000 Euro, sagte der St. Wolfganger TSV-Vorsitzende Rudolf Müller-Brunnhuber. Er betonte, Initiator und Treiber, diese Maßnahme endlich zu realisieren, sei Tennis-Jugendleiter Alexander Loipführer gewesen.

„Von der neuen Tenniswand erwarten wir hauptsächlich, dass die Trainingsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche verbessert werden. Aber auch für die vielen Anfänger im Erwachsenenbereich wird sie eine gute Möglichkeit bieten, das Tennisspiel zu erlernen“, erklärte Abteilungsleiter Thomas Alsters. Die eingezäunte Anlage werde auch eine maßgebliche Unterstützung und Entlastung für die Trainer bringen, da die Kinder selbstständig – auch außerhalb der Übungsstunden – daran spielen können. Die Wand biete somit zusätzlich eine individuelle und intensive Übungsmöglichkeit. Ein weiterer Vorteil ergebe sich für Eltern und ihre Kinder, weil sich der Nachwuchs innerhalb des eingezäunten Bereichs alleine beschäftigen könne, derweil die Erwachsenen selber aktiv sein können. Und dann biete sie natürlich eine ideale Trainingsergänzung.

Etwa 100 aktive Mitglieder zähle die Tennisabteilung des TSV, wobei 30 Kinder derzeit regelmäßig am Training teilnehmen, berichtete Alsters. Für die kommende Saison wurden wieder ein Kinderteam (U 10) und eine Herren 40-Mannschaft zum Spielbetrieb angemeldet.

Die jetzt neu gewonnene Fläche westlich neben den Tennisplätzen an der Herrnberger Straße werde zudem dafür genutzt, den Kindern weitere Spielmöglichkeiten zu bieten, sagte Alsters. Bei der Gestaltung werden die älteren Kinder aus der Abteilung eingebunden und können ihre Ideen einbringen. Für die Geselligkeit soll es eine Grill- und Feuerstelle geben. Die Zuschauer dürfen sich künftig auf einen attraktiven Platz freuen, um bei Spielen zuschauen zu können.

Zahlreiche lokale Firmen haben das TSV-Projekt finanziell unterstützt, wie auch Thomas Seisenberger. Sein Ingenieurbüro hat die gesamte Planung übernommen. Das Wesentliche sei der Abraum des Erdwalls in einen etwa 20 Meter breiten Streifen zwischen Straße und Tennisplatz. Die Erweiterung des Tennissport-Areals werde so gestaltet, dass auch die Anlage von außen insgesamt attraktiver wird: „Es soll etwas wohnlicher werden.“

Möglich sei das Projekt nur, weil es die Unterstützung vieler lokaler Firmen gebe, betonten Alsters und der TSV-Vorsitzende. Ein besonderer Dank gelte: Erdbau Ostermeier, Schachner Forstbetriebe, Grundei Transport, Fischer Bauunternehmen, Lafostra Garten- und Landschaftsbau sowie dem Ingenieurbüro Seisenberger.

Auch Bürgermeister Ullrich Gaigl lobte ausdrücklich die „große Bereitschaft lokaler Firmen und Unternehmen“, die örtlichen Vereine immer wieder großzügig zu unterstützen und zu fördern. Dafür „großes Lob“. Aber auch die Gemeinde unterstütze und helfe, wo immer es möglich sei.

„Die lange versprochene Tenniswand, vornehmlich für die Jugend, wird nun realisiert“, freute sich Müller-Brunnhuber. Aufgrund des enormen Zuwachses im Nachwuchsbereich habe der Jugendleiter „schon länger darauf gedrängt, die Maßnahme umzusetzen“. Auf den drei bestehen Plätzen sei „das Training nicht mehr händelbar“. Daher sei es jetzt Zeit geworden, das Wand-Projekt in die Tat umzusetzen.

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