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Meister Finsing: Jeder wollte unbedingt in die Startelf

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Der FC Finsing war in der A-Klasse 7 das Maß aller Dinge.

Finsing– 62 Punkte nach 24 Spielen, 70:23 Tore –der FC Finsing 2 war in der A-Klasse  7 das Nonplusultra. Mit dem 5:0-Erfolg beim FC Langengeisling war am vergangenen Wochenende dann auch offiziell, woran niemand in der Liga gezweifelt hatte: Meister und Aufstieg in die Kreisklasse.

Für Trainer Wojtek Wojciechowski war es eine lange Reise. „Sie begann vor drei Jahren, als ich die zweite Mannschaft übernommen habe“, erinnert sich der 59-Jährige. „Im ersten Jahr haben wir die Relegation erreicht, sind aber gescheitert. Meine Mannschaft war damals noch nicht reif“, erinnert er sich und erzählt von der Nervosität seiner Youngster, die im Jahr darauf Rang zwei knapp verpassten. „Aber schon da hat sich Mannschaft weiterentwickelt“, sagt Wojciechowski, der in der neuen Saison mit Spielern wie Felix Loskot, Stefan Morawitz, Christopher Biendl und Franzi Eberhart Lukas Wojciechowski, Thomas Bonnet und Manuel Fuchs viel Routine hinzubekam.

Die gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern sowie die Tatsache, „dass wir auf jeder Position doppelt besetzt waren“, waren für den Coach entscheidend für den Erfolg. „Somit entstand auch bei jedem der Wille, unbedingt in die Startaufstellung kommen zu wollen.“ Denn der Trainer hatte ja auch noch junge, hungrige und gut ausgebildete Spieler von der JFG Speichersee wie etwa Tobias Forchhammer, Daniel Schröder, Ferdinand Weindl und Michael Baier. „Mit diesem breiten Kader haben wir einen perfekten Start in die Saison erwischt“, sagt Wojciechowski. Die ersten zehn Spiele gewann der FCF 2 – also auch damals gegen Berglern. „In der 88. Minute waren wir noch 1:2 hinten, aber wir haben das mit großer Leidenschaft und großem Willen gedreht. Da habe ich gemerkt, dass die Mannschaft immer bis zur letzten Minute das Beste gibt“, sagt der Trainer und fügt hinzu: „Wenn man solche Spiele gewinnt, wächst die Mannschaft immer mehr zusammen.“

Nach der ersten Niederlage sei er sehr neugierig gewesen, wie die Mannschaft darauf reagieren würde, „aber sie hat sich im nächsten Spiel sofort wieder bewiesen“.

Und jetzt die Kreisklasse. „Um mithalten zu können, müssen wir sehr hart weitertrainieren“, sagt Wojciechowski, „vielleicht sogar härter als diese Saison“. DIETER PRIGLMEIR

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