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Moosen und Altenerding fahren Kantersiege ein - Klettham überrollt Hallbergmoos-Reserve

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Von: Tobias Fischbeck

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Gewohntes Bild: jubelnde Altenerdinger, enttäuschte Ottenhofener um ihren starken Torwart Andreas Stürzer. Hier klatschen sich Torschütze Wiam Takruri (l.) und Matthias Loher nach dem Treffer zum 5:0-Endstand ab.Foto: Christian Riedel
Gewohntes Bild: jubelnde Altenerdinger, enttäuschte Ottenhofener um ihren starken Torwart Andreas Stürzer. Hier klatschen sich Torschütze Wiam Takruri (l.) und Matthias Loher nach dem Treffer zum 5:0-Endstand ab.Foto: Christian Riedel © Christian Riedel / fotografie-ri

Der SC Moosen, Rot-Weiß Klettham und SpVgg Altenerding waren in Torlaune an diesem Spieltag. Forstern ging im Duell gegen Türkgücü Erding als Sieger vom Feld.

FC Forstern - FC Türkgücü Erding 2:0

Einen Sieg feierte am Freitagabend der FC Forstern. Er mausert sich so langsam zum Überraschungsteam der Liga. Für die Führung sorgte nach 26 Minuten Niklas Kasper (1:0). Bastian Keilhacker hatte geflankt und Andreas Freiwald Kasper bedient. Ein dezimiertes Team von Benji Tas fand darauf keine Antwort. Forstern machte kurz vor Ablauf einer Freiwald-Zeitstrafe und einem Fehler von Gästekeeper Ahmet Kaya in der 79. Minute durch Philipp Simon alles klar (2:0). „In der ersten Hälfte hätten wir das Ergebnis eigentlich deutlicher gestalten können. Türkgücü hatte auch Chancen, aber die waren nicht ganz so zwingend“, so FC-Trainer Florian Guggenberger.

FC Finsing 2 - TSV Aspis Taufkirchen 2:1

Lange Zeit ausgeglichen war die Partie zwischen Finsing und Aspis, das kurzfristig ohne Toptorjäger Julian Schaumeier auflaufen musste. In der 67. Minute ging das Team von Thomas Bonnet durch ein Eigentor von Orhan Ibil in Führung. Nur zwei Minuten später machte Michael Bayer aus elf Metern Torentfernung alles klar. In der Folge scheiterte der eingewechselte Erhard Huber alleine vor Aspis-Torwart Christoph Neumeier und Manuel Fuchs am Pfosten. Der Anschlusstreffer von Rafail Skotras (90.+1) kam zu spät für das Team von Leo Balderanos. Bonnet: „Wir hatten Aspis in der ersten Halbzeit gut im Griff, haben nur zwei große Chancen von Hermansdorfer und Fuchs vergeben. Da hätten wir es schon früher klarmachen können. Der Sieg geht absolut in Ordnung.“

DJK Ottenhofen - SpVgg Altenerding 0:5

Ein Klassenunterschied war das Aufsteiger-Duell zwischen Ottenhofen und Altenerding. Die Gäste waren durch Leart Bilalli im Gewühl nach neun Minuten gegen arg dezimierte Ottenhofener in Führung gegangen. Nur vier Minuten später erhöhte Leonardo Tunjic per Traumtor aus 18 Metern in den Winkel auf 2:0. Samuel Kronthaler besorgte das 3:0. Vier Minuten vor der Pause erzielte erneut Bilalli das 4:0. Den Endstand markierte Wiam Takruri (56.). „Ich bin jetzt seit 14 Jahren bei den Herren und habe wirklich schon viel erlebt. Aber so einen Personal-Notstand in den beiden Herren-Teams gab’s hier noch nie“, so DJK-Abteilungsleiter Benjamin Settles. Ottenhofen konnte sich vor allem bei Torhüter Andreas Stürzer bedanken: „Der hat noch fünf weitere 100-prozentige Torchancen pariert“, sagte Settles.

FC Hohenpolding - TuS Oberding 1:4

Überraschende Heimniederlage für Mitfavorit Hohenpolding. Gleich in den ersten fünf Minuten hatten die Gastgeber einmal durch Martin Neudecker und zweimal durch Michael Schuster Großchancen vergeben. Oberding machte es besser und ging nach zwölf Minuten durch ein schön herausgespieltes Tor von Robin Schluttenhofer in Führung. Markus Weber machte das 2:0. Doch ausgerechnet durch ein Oberdinger Eigentor von Verteidiger Bernd Lehmer kam Hohenpolding mit dem Pausenpfiff zum 1:2. Er hatte den Ball ins Tor verlängert. Nach dem Wechsel war’s lange spannend, bis Philipp Ott per Doppelpack (73./84.) alles klarmachte. „Wir hätten früh in Führung gehen müssen. Was danach los war, weiß ich immer noch nicht. Die Körpersprache hat nicht gestimmt“, sagte FC-Coach Dimi Petkos konsterniert.

SV Eintracht Berglern - TSV St. Wolfgang 2:1

Früh gingen die Gastgeber in der engen Partie nach einem schönen Konter durch Matteo Gumpolds Tor in der 5. Minute in Führung. Vom Elfmeterpunkt aber brachte Alin Ionas die Gäste zurück ins Spiel. „Der Schiedsrichter war sich nicht sicher, ob er auf Abseits oder Elfmeter entscheiden soll. Er meinte, er hat im Zweifel für den Stürmer entschieden“, so Berglerns Trainer Nino Filippetti. Doch in der 57. Minute machte Fabian Taubmann mit seinem 2:1 den Unterschied: Aus 25 Metern traf er per Sonntagsschuss links in den Knick. „Es war ein verdienter Sieg. Wir hatten eine Vielzahl hochkarätiger Chancen und hätten es schon frühzeitig klarmachen können. So mussten wir bis zur 97. Minute schwitzen“, so Filippetti.

VfB Hallbergmoos 2 - RW Klettham 2:6

Den Status als Mitfavorit untermauert hat der RWK. Den Unterschied machte vor allem Tobias Paulus mit einem Dreierpack in der 1., 22. und 87. Minute. Für die weiteren Tore sorgten Jonas Laschinger (3:1/31.), Attila Lanzendorfen (4:1/61.) und Christoph Greckl (5:2/80.). Letzterer hatte einen Freistoß direkt versenkt. Hallbergmoos traf durch Lukas Ebner zweimal vom Elfmeterpunkt (31./64.). „Das waren zwei dämliche, völlig unnötige und berechtigte Elfmeter“, sagte RW-Spielertrainer Flo Leininger, der mit einer komplett neuen Viererkette antreten musste. Somit ist Klettham punktgleich mit Lokalrivale Altenerding an der Spitze. Leininger freute sich über fünf „schön herausgespielte Tore“ und einen „absolut verdienten Sieg“.

SC Moosen - TSV Isen 7:1

Moosen bleibt dem Führungsduo auf den Fersen. Isen war völlig chancenlos. Mann des Tages war Moosens Spielertrainer Max Bauer mit vier Toren. Er erzielte sie zwischen der 37. und 68. Minute – ein lupenreiner Hattrick. Das 4:1 war ein sehenswerter Flugkopfball. „Heute hat es halt mal hingehauen bei mir. Aber eigentlich hätte ich noch vier Tore mehr machen müssen“, so Bauer. Für die weiteren Tore sorgten Johannes Körbl (4./35.) und Felix Daumoser (26.). Den zwischenzeitlichen Ausgleich Isens erzielte Andreas Oberpriller (10.). „In den ersten 20 Minuten haben wir acht 100-prozentige Chancen vergeben. Da habe ich mich schon gefragt, wo das hingehen würde heute“, sagte Bauer. (Tobi Fischbeck)

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