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Diesmal war es nichts für den FC Moosinning.

Bezirksliga Nord

Moosinning patzt in Eichstätt

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Drei Zähler im Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksliga Nord hat der FC Moosining durch die 1:3-Pleite beim VfB Eichstätt 2 verloren.

Moosinning – Drei Zähler im Kampf um die Meisterschaft in der Bezirksliga Nord hat der FC Moosining durch die 1:3-Pleite beim VfB Eichstätt 2 verloren. Fußballchef Rupert Lanzinger sprach allerdings von einer verdienten Niederlage, die sich schon früh abzeichnete.

Bereits in der 5. Minute besorgte Benedikt Vollnhals nach einer Ecke am kurzen Pfosten stehend das 1:0. „Der Stürmer kam am Fünfer frei zum Kopfball, da war unsere Mannschaft im Tiefschlaf“, kritisierte Lanzinger. Nur wenig später hätte nach einem Freistoß von Junis Ibrahim der Ausgleich fallen können. Jedenfalls herrschte sehr viel Wirbel im Eichstätter Strafraum, ehe Julian Scholl zur Ecke klärte.

Der FCM war feldüberlegen, aber der VfB konterte gefährlich und profitierte von einem Fehler in der Moosinninger Hintermannschaft. Dennis Stauf wollte den Ball zu seinem Keeper zurückspielen, Fabian Neumayer sprintete dazwischen und wurde schließlich von Keeper Franz Hornof gelegt. Den Strafstoß knallte Patrick Roth ins linke untere Eck zur 2:0-Führung (16.).

Danach zog sich der VfB wieder zurück, ließ den FCM agieren, hatte aber nur eine brenzlige Situation zu überstehen. Vom Fünfereck schoss Maxi Lechner knapp übers Tor. „Das war unsere größte Chance in der ersten Halbzeit“, so Lanzinger.

Auf der Gegenseite hatte Marcel Jasmann die Möglichkeit zum 3:0, aber Matthias Eschbaumer klärte auf der Linie. Ärgerlich aus Moosinninger Sicht war, dass Schiedsrichter Marvin Heimrich den Anschlusstreffer von Alex Auerweck nach schönem Anspiel von Leon Dekorsy nicht gelten ließ. „Das war nie und nimmer Abseits“, meinte Lanzinger. Das hätten auch Eichstätter Zuschauer so gesehen. Danach drängten die Gäste vergeblich. Das Eichstätter Bollwerk hielt. Florian Jakob kam einmal mit einem Schuss durch, der aber keine Gefahr für Torwart Florian Rauh war.

Halbzeit zwei begann deutlich besser für den FCM. Bei einem halbhohen Ball brachte VfB-Verteidiger Benedikt Breitenhuber die Hand nicht mehr weg. „Heutzutage wird so etwas immer gepfiffen“, sagte Lanzinger. Ibrahim verwertete sicher zum 1:2 (51.).

Das gab Auftrieb. Moosinning drückte, die Chancen hatten aber die Gastgeber. Patrick Roth setzte sich auf der Außenbahn durch, legte scharf nach innen, wo die Gelb-Schwarzen mit Mühe klären konnten. Kurz drauf bediente Roth mustergültig Niklas Reutelhuber, der knapp verpasste. Im Gegenzug wäre beinahe der Ausgleich gefallen. Peter Werndl hatte sich links im Strafraum durchtankt und musste den Ball nur noch ins lange Eck schieben, doch er schoss knapp rechts vorbei (70.).

Dann die Entscheidung: Benedikt Breitenhubers Treffer wurde zwar wegen einer Abseitsstellung annulliert. Dann aber setzte Fabian Neumayer knapp hinter der Mittellinie zum Solo an, das er mit einem trockenen Schuss von halb links aus zehn Metern zum 3:1 veredelte (78.). „Keiner hat ihn gestoppt. Da haben wir uns wie eine Schülermannschaft angestellt“, schimpfte Lanzinger, der sich aber als fairer Verlierer zeigte. „In der ersten Halbzeit waren zwar ein paar grobe Fouls drin, aber insgesamt war Eichstätt einfach einen Tick aggressiver und besser.“

Statistik:

VfB Eichstätt II: Rauh, Scholl, Matzel (87. Gehr), Pfuhler, Reutelhuber, Breitenhuber, Bösl, Vollnhals (90. Diallo), Neumayer, Jasmann (89. Bittl), Roth –FC Moosinning:Hornof, Stauf, Volkmar, Eschbaumer, Jakob, Ibrahim, Bartl, Werndl, Dekorsy (46. Mömkes), Lechner (49. Diranko), Auerweck – Schiedsrichter: Marvin Heimrich (TSV Bergrheinfeld) – Zuschauer: 150 –Tore: 1:0 Vollnhals (5.), 2:0 Roth (16. Foulelfmeter), 2:1 Ibrahim (51. Handelfmeter), 3:1 Neumayer (78.).

Stimme zum Spiel:

Rupert Lanzinger, Abteilungsleiter des FC Moosinning: Ich will der Mannschaft das Engagement gar nicht absprechen. Aber sie hat keine Mittel gegen die VfB-Abwehr gefunden. Wir hatten zu viele Ballverluste und sind nie in den Spielfluss gekommen. Die Pässe sind immer schneller geworden – wie es auf dem Kunstrasen mal so ist. In solchen Partien brauchst du auch mal einen, der auf den Ball steigt und das Spiel beruhigt. Den hatten wir nicht.“

DIETER PRIGLMEIR

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