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Volle Deckung: Der Moosinninger Alex Auerweck (gelb) ist eingekeilt von den Schwabingern (v. l.) Konstantin Steinmaßl, Fabian Müske und Mohenned Al-Dulaimi.

Bezirksliga Nord

Moosinnings erste Schramme

Die Lucksch-Elf kommt gegen den FC Schwabing über ein 1:1 nicht hinaus.

Moosinning – Zum ersten Mal in dieser Bezirksliga-Saison hat der FC Moosinning das Feld nicht als Sieger verlassen. Gegen den FC Schwabing reichte es nur zu einem 1:1 (0:1). Adnan Karim hatte die Gäste früh in Führung gebracht, Florian Jakob gelang Mitte der zweiten Halbzeit der verdiente Ausgleich für die Gelb-Schwarzen.

Moosinnings Coach Helmut Lucksch hatte sein Team auf zwei Positionen umgebaut, und so kamen Maxi Löchner und Kerim Cetinkaya für Leon Dekorsy und Junis Ibrahim neu in die Mannschaft. Die Heimelf begann druckvoll. Maxi Lechner setzte einen Kopfball nach Flanke von Thomas Auerweck um Zentimeter vorbei, und Kerim Cetinkaya verfehlte das Tor kurz darauf mit einem Kopfball ebenfalls nur knapp. Auf der Gegenseite kamen die Gäste mit einem Freistoß zu einer ersten Möglichkeit, Umberto Bizotto hob den Ball aber aus 20 Metern übers Tor. In der 15. Minute machten es die Gäste besser: Karim markierte nach einer Hereingabe von links am kurzen Pfosten das 1:0 für die Gäste.

Diese Situation war mit ausschlaggebend, dass sich die Moosinniger Gemüter erhitzten: Nach einem weiten Ball auf links hatte der Linienrichter – unbeachtet vom Schiedsrichter – etwa zehn Sekunden die Fahne oben. Als der Unparteiische dies bemerkte, bewertete er bereits die nächste Spielsituation, winkte ab und verhalf dem Gast so zu einem entscheidenden Vorteil.

Die Gelb-Schwarzen hätten bereits zwei Minuten später den Gleichstand herstellen können, aber Alex Auerweck setzte das Leder allein vor dem Tor um Zentimeter vorbei. Endgültig fällig schien der Ausgleich in der 22. Minute, als Alex Auerweck im Strafraum zu Fall gebracht wurde und der Schiri sofort auf Strafstoß entschied. Lechner aber machte es dem Gästekeeper zu einfach, und so konnte dieser den Strafstoß mühelos abwehren.

Bis zum Pausenpfiff tat sich dann relativ wenig. Bizotto jagte einen tollen Volleyschuss knapp übers FCM-Tor, Dennis Stauf scheiterte mit einem Freistoß aus 20 Metern an der Schwabinger Mauer.

Im zweiten Abschnitt waren die Moosinninger zunächst zwar bemüht, vom Elan der ersten Spiele waren sie aber meilenweit entfernt. Für mehr Furore sorgte Moosinnings Coach Lucksch, der nach einigen verbalen Attacken gegen das Schiedsrichterteam mit Gelb-Rot den Innenraum verlassen musste.

Den schönsten Moosinninger Angriff an diesen Tag nutzte der Gastgeber dann doch zum Ausgleich. In der 68. Minute steckte Alex Auerweck auf links zu Stauf durch, die flache Hereingabe konnte Torhüter Fabian Müske nur abklatschen, Jakob rauschte von hinten heran und jagte den Ball zum 1:1 unter die Latte. Auf der Gegenseite setzte Konstantin Steinmaßl einen Kopfball knapp drüber, und bei einer flachen Hereingabe von rechts war FCM-Torwart Franz Hornof zur Stelle.

In der Schlussphase hätten die Moosinninger die Partie mehrfach entscheiden können. Jakob und Lechner spielten sich den Ball im Schwabinger Strafraum zu, doch mit einer tollen Parade lenkte der Keeper den Lechner-Schuss zur Ecke. Cetinkaya platzierte einen Schuss genau mitten aufs Gehäuse, in der Schlussminute scheiterte Peter Werndl nach einem weiten Ball mit seinem Schuss am linken Pfosten.

Bei Moosinning muss man die Moral loben, die das Team an den Tag gelegt hat. Ob die gezeigte Leistung allerdings reicht, um am Mittwoch beim starken Aufsteiger in Schwaig bestehen zu können, darf bezweifelt werden.

th

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