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Die Null steht bei Reischach: Bei einer der wenigen Dorfener Chancen konnte auch Markus Mittermaier (r.) Gästetorwart Alexander Müller (l.) nicht überwinden. 

Verdiente Niederlage des TSV zum Saisonabschluss

Peinliche Dorfener Abschiedsvorstellung gegen Schlusslicht Reischach

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In einem der schlechtesten Heimspiele der Saison unterlag der TSV Dorfen dem abgeschlagenen Schlusslicht TSV Reischach mit 0:2 (0:2) Toren – und das auch noch verdient.

Dorfen Die maßlos enttäuschten 100 Zuschauer sahen eine saft- und kraftlos wirkende Isenstädter Elf. In der Schlussphase ging es auch noch hitzig zu. Leonidas Balderanos sah wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte.

Dennoch hatte Dorfen die erste Möglichkeit. Ein Spielzug über Benedikt Hönninger und Gerhard Thalmaier landete bei Thomas Ertl, der aber weit übers Gehäuse von Alexander Müller zielte (9.). Das war’s aber dann schon in den ersten 45 Minuten mit Möglichkeiten auf Dorfener Seite. Die Gäste wirkten agiler. Obwohl es für sie um nichts mehr ging, wollten sie sich achtbar aus der Bezirksliga verabschieden. Sie waren das bessere Team und setzten Akzente. Nach einem schnellen Gegenangriff, die Dorfener Abwehr war nicht sortiert, war plötzlich Daniel Adam zur Stelle und netzte zum 1:0 ein (13.). Dann ein Freistoß aus 18 Metern in halblinker Position für die Gäste. Bastian Berger trat an, zirkelte das Leder an der Mauer vorbei, und TSV-Keeper Alexander Wolf hatte das Nachsehen (36.). Mit einer Glanzparade konnte Wolf dann das 0:3 verhindern, als Christoph Vilsmaier alleine vor ihm auftauchte (39.).

In der zweiten Spielhälfte zeigten die Einheimischen zwar etwas mehr Engagement, doch es kam nur phasenweise zu einem geordneten Spielaufbau, oder der Zufall half mit. Fehlpässe waren an der Tagesordnung, sodass die Gäste nur wenig Mühe hatten, ihre Führung zu verwalten. Thalmaier hatte noch eine gute Möglichkeit. Auf Zuspiel von Markus Mittermaier hatte er Müller bereits überwunden, aber Michael Dinkelbach konnte den Ball gerade noch vor der Torlinie wegschlagen (56.). Nach einem Freistoß von Mittermaier köpfte Hannes Hellfeuer aus sieben Metern knapp daneben (64.).

Die Schlussphase wurde dann hektisch. Dorfens Trainer Christian Donbeck legte sich immer wieder mit Schiedsrichter Etienne Fromme an. Das übertrug sich auf die Spieler. Der eingewechselte Balderanos ließ sich zu einer Beleidigung hinreißen und nannte den Unparteiischen einen „Kasperl“. Die Folge: Platzverweis.

Trotz der blamablen Vorstellung können die Dorfener am Ende einen achtbaren fünften Tabellenplatz vorweisen und ließen die Saison anschließend bei einem Grillfest ausklingen. Dabei wurden auch drei Spieler verabschiedet: Benjamin Stelzer wird Nachwuchstrainer bei Wacker Burghausen, Benjamin Trokic bricht aus beruflichen und privaten Gründen seine Zelte in Dorfen ab, und Thomas Ertl beendet voraussichtlich seine Karriere.

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