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Beinahe ab in die Hecke: Schwaigs Marco Neumann (l.) gegen Fabian Radlmaier. 

Punkteteilung im Duell der Aufsteiger

Raffi Ascher rettet dem FC Schwaig per Strafstoß einen Punkt in Palzing

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Im Duell der beiden Aufsteiger trennten sich der SVA Palzing und der FC Schwaig nach einem hart umkämpften Spiel 2:2.

Schwaig Dabei begann die Partie für die Gäste aus Schwaig hervorragend. Es waren gerade mal drei Minuten gespielt, und es stand bereits 1:0: Michael Kurzeder jagte einen Freistoß aus 20 Metern in den linken Torwinkel und ließ dem starken Keeper Manfred Bullock keinerlei Abwehrmöglichkeit. Im Anschluss versäumte Schwaig, das 2:0 nachzulegen, da man in mehreren Situationen vor dem Tor zu unentschlossen war. Besser machte es der SVA in der 18. Minute. Nach einem weiten Ball über die Abwehr nutzte Torjäger Markus Weinbacher ein Missverständnis in der Schwaiger Abwehr und schob zum 1:1 ein. Jetzt waren die Hausherren am Drücker und setzten Markus Weinbacher und Thomas Eckmüller mit langen Bällen in Szene, doch die Gästeabwehr überstand die Druckphase unbeschadet.

Nach der Pause war Schwaig zunächst im kollektiven Tiefschlaf, so dass die Gastgeber auf dem schlecht gemähten Geläuf innerhalb von zwei Minuten zu drei großen Chancen kamen. Zunächst wehrte Florian Preusser einen Schuss von Eckmüller ab, danach setzte Weinbacher einen Heber an die Latte, ehe Jonas Grundmann einen Angriff über links zum 2:1 vollstreckte. Bitter für die Gäste: Der Torschütze stand beim Abspiel wohl knapp im Abseits. Doch das rüttelte Schwaig wieder wach, und die Held-Elf verlagerte das Spielgeschehen wieder mehr in die Hälfte der Gastgeber. In der 56. Minute wurde dieser Aufwand auch prompt belohnt. Nach einem schönen Pass lief Raffi Ascher alleine auf Bullock zu, umkurvte ihn und wurde dann im Strafraum von den Beinen geholt. Schiri Jakob Bouacha entschied auf Strafstoß, und der gefoulte Ascher verwandelte souverän zum 2:2.

Zehn Minuten später spitzelte Ascher die Kugel am Torwart vorbei, hatte aber Pech, weil der Ball vom Innenpfosten ins Feld zurücksprang und der mitgelaufene Ben Held ihn knapp verpasste. Den letzten Aufreger des Spiels gab es in der 86. Minute. Palzings Weinbacher trat vor den Augen des Referees gegen Nils Wölken nach und sah zurecht Rot.

RAINER HELLINGER

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