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Erzielte die Buchbacher Führung: Aleksandro Petrovic

„Am Ende hätte das 2:1 auf beiden Seiten fallen können“

Später Ausgleich - TSV Buchbach beim FC Memmingen nur unentschieden

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Der TSV Buchbach sammelt in der Fußball-Regionalliga Bayer weiterhin fleißig Punkte für den Klassenerhalt und hat sich am Freitagabend ein 1:1 beim FC Memmingen erkämpft.

Die Rot-Weißen legten im Allgäu einen echten Blitzstart hin, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt war: Schon nach wenigen Sekunden spielte sich Aleksandro Petrovic durch die Memminger Reihen, bediente Christian Brucia aus spitzem Winkel, der jedoch aus kurzer Distanz das leere Tor nicht traf – eine Megachance, die eigentlich das sichere 1:0 für Buchbach hätte bedeuten müssen. Buchbach war weiterhin die gefährlichere Mannschaft, die in der 17. Minute die nächste Großchance hatte, als sich Thommy Breu auf dem rechten Flügel durchsetzte, aber Petrovic aus 15 Metern an Felix Thiel scheiterte. „Eine beeindruckende erste Hälfte von uns“, befand Buchbachs Sportlicher Leiter Anton Bobenstetter, der die Gäste deutlich gefährlicher sah als die Hausherren. Erst in der 41. Minute kam Memmingen nach einem Doppelpass von Ensar Skrijeli mit Marco Greisel zur ersten richtigen Möglichkeit, doch der Lupfer von Skrijeli ging übers Tor. „Ich hoffe, dass wir für unsere vergebenen Möglichkeiten nicht bestraft werden“, sinnierte Bobenstetter in der Pause.

„Wir geben uns mit dem Punkt zufrieden“

Und fast wäre den Hausherren in der 52. Minute ein Treffer gelungen, als Maus eine Granate von Skrijeli nach vorne abwehren musste, aber kein Memminger beim Abpraller zur Stelle war. Das Buchbacher Trainerteam Markus Raupach und Andi Bichlmaier stärkte nach einer guten Stunde die Defensive, nahm Thomas Leberfinger für Cinar in die Partie und setzte noch mehr auf eine ausgeklügelte Konterstrategie, die dann auch zum Erfolg führte, als Samed Bahar nach einer abgewehrte Ecke zur Flanke kam, und Petrovic mit tollem Kopfballaufsetzer das 1:0 erzielte (72.). Fast wäre fünf Minuten später der zweite Buchbacher Treffer fällig gewesen, doch Breu traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz, ehe Greisel im Gegenzug am Pfosten scheiterte. Memmingen drängte nun mit Macht auf den Ausgleich und war dann auch in der 83. Minute erfolgreich, als Natsuhiko Watanabe traf.

Bobenstetters Fazit: „Tolle Schiedsrichterleistung bei diesen seifigen Bedingungen, das darf auch mal erwähnt werden. Am Ende hätte das 2:1 auf jede Seite fallen können. Wir geben uns mit dem Punkt zufrieden, obwohl wir in der Nachspielzeit noch durch Bahar den Siegtreffer hätten erzielen können.“

  

 

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