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„Bis zur letzten Sekunde gefightet“ - Sassmann schießt Buchbach zum Sieg

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Ein gewohntes Bild in dieser Saison: der TSV Buchbach beim Feiern.
Ein gewohntes Bild in dieser Saison: der TSV Buchbach beim Feiern. © Michael Buchholz

Der TSV Buchbach bleibt auch im achten Spiel in Folge ohne Niederlage. Gegen Viktoria Aschaffenburg wird Geburtstagskind Moritz Sassmann zum Matchwinner.

Buchbach – Mit einem 1:0 gegen Viktoria Aschaffenburg hat der TSV Buchbach seine Serie auf acht Spiele ohne Niederlage ausgebaut. Einen Tag nach seinem 25. Geburtstag erzielte Moritz Sassmann in das Tor des Tages.

„Das war super über die Außenverteidiger-Position herausgespielt, genauso haben wir es im Training einstudiert“, freute sich Trainer Marcel Thallinger über den Treffer, den Samed Bahar mit einem Pass in die Tiefe vorbereitet hatte. Der Ex-Oberdinger Sassmann blieb vor Ex-Bundesliga-Keeper Max Grün ganz cool, erzielte über den kurzen Innenpfosten seinen dritten Saisontreffer und stellte fest: „Wir haben schon verdient gewonnen.“

TSV Buchbach: Keeper Daniel Maus hält den knappen Vorsprung daheim

Es war zu diesem Zeitpunkt eine verdiente Führung, zumal Benedikt Orth, Jonas Wieselsberger und Aleksandro Petrovic zuvor schon nahe an der Führung dran gewesen waren. Von den engagierten Aschaffenburgern kam im letzten Drittel zunächst noch gar nichts.

Nach einer knappen halben Stunde und einem Konter über Tobias Sztaf rettete Grün vor Christian Brucia, der diesmal als Mittelstürmer ranmusste, weil Thomas Winklbauer mit einer Knieverletzung passen musste. Erst danach machte auch die Viktoria im Strafraum auf sich aufmerksam, doch Keeper Daniel Maus verhinderte zwei Mal den Einschlag.

Nach Wiederbeginn hatten die Gäste deutlich mehr Zug zum Tor und viele Strafraumszenen, bei denen die Hausherren auch eine Portion Glück und Keeper Maus benötigten. Auf der anderen Seite verpassten die Rot-Weißen bei dicken Möglichkeiten von Sassmann (58.) und Brucia (85.) – da hätte Passgeber Petrovic selber schießen müssen – die Vorentscheidung.

Rudelbildungen kurz nach dem Schlusspfiff

„Es ist wie verhext. Wir hatten so viele Szenen im Strafraum und hätten uns sicher einen Punkt verdient gehabt. Aber es fehlt uns in der Box halt auch an Überzeugung“, haderte Viktoria-Trainer Jochen Seitz, dessen Team aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt holte und nun vier Mal in Folge mit einem Tor Unterschied verlor.

Thallinger lobte sein Buchbacher Team (siehe r.). Kein Verständnis brachte für die mehr als sechsminütige Nachspielzeit auf: „Es gab keine längeren Unterbrechungen, beide Seiten haben nur drei Mal gewechselt. Das scheint sich jetzt so einzubürgern. Aber natürlich fragt man sich da, warum? Trotzdem haben wir bis zur letzten Sekunde gefightet und den Sieg über die Zeit gebracht.“ Dass es nach Ende eines griffig, aber überwiegend fair geführten Spiels noch zu kurzen Rudelbildungen auf dem Feld kam, lag überwiegend am Frust der Aschaffenburger, die sich mit der Niederlage nicht abfinden wollten. (Michael Buchholz)

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