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Danijel Majdancevic ist seit zehn Jahren beim TSV 1860 Rosenheim.

Legende des TSV 1860 Rosenheim über die Saison

Danijel Majdancevic tippt die Regionalliga: „Abgänge schwer zu kompensieren“

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Danijel Majdancevic ist bereits seit 2009 beim TSV 1860 Rosenheim. Im Interview verrät er warum und wie die Sechziger die Abgänge kompensieren wollen.

Danijel Majdancevic ist beim TSV 1860 Rosenheim eine Vereinslegende. Im Sommer 2009 wechselte er über die Jugend des TSV 1860 München in den Inn. Seitdem spielt er fast ununterbrochen für die Sechziger in der Bayern- und Regionalliga. Nur in der Saison 2014/15 schnürte er die Fußballschuhe für den SV Heimstetten.

Nach dem Klassenerhalt in der Relegation musste der TSV 1860 im Sommer innerhalb von nur sechs Wochen einen Umbruch vollziehen. 

Mit Philipp Maier, Markus Einsiedler und Leopold Krüger haben drei wichtige Stützen den Verein verlassen. 

Umso erstaunlicher ist es, dass die Rosenheimer nach sechs Spielen auf dem siebten Tabellenplatz stehen und mit dem SV Wacker Burghausen und dem 1. FC Nürnberg II zwei Schwergewichter der Regionalliga Bayern schlagen konnten.

Im Interview verrät Majdancevic, wie sie die Klasse halten wollen und warum er den 1860ern immer die Treue gehalten hat. 


Mit Philipp Maier und Markus Einsiedler haben euch kurz vor Saisonstart zwei wichtige Stützen verlassen, dazu noch Leopold Krüger: Wie schwer wirken die Abgänge?

Die Abgänge waren natürlich sehr schwer zu kompensieren. Jedoch bin ich der Meinung, dass wir es mit jungen und hungrigen Spielern und unseren Teamgeist auffangen können.

Wieso ist euch trotz des Umbruchs der Saisonstart so gut gelungen?

Wir versuchen, als eine Einheit aufzutreten. Ich denke, dass unser Zusammenhalt uns einige Punkte bescheren könnte.

Du spielst bereits das zehnte Jahr beim TSV 1860: Was ist das Besondere an Rosenheim?

Ich habe mir in Rosenheim mein Standbein aufgebaut. Ich bin sehr froh darüber, dass ich mich damals so entschieden habe. Am schönsten finde ich an Rosenheim, dass die Stadt sehr zentral gelegen ist. Die schönen Seen, Berge und die Nähe zum Süden macht die Stadt für viele Menschen sehr attraktiv.

Schweinfurt und Türkgücü sind die Topfavoriten auf den Aufstieg: Wer macht das Rennen?

Ich denke das es zum Schluss doch Türkgücü wird, weil es ein guter, zusammengekaufter Haufen ist.

Am Freitag geht es gegen mit dem SV Heimstetten gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt: Was erwartest du von diesem Spiel?

Komischerweise haben wir uns immer gegen direkte Konkurrenten schwergetan. Deshalb wird Heimstetten definitiv keine leichte Aufgabe vor allem nach der beeindruckenden Leistung in Schweinfurt. Ich hoffe, dass wir das Spiel für uns entscheiden können, weil wir unsere Leistung in Nürnberg unbedingt bestätigen wollen.

Viktoria Aschaffenburg 1-1 TSV Rain/Lech

Schalding 1-4 1. FC Schweinfurt

TSV 1860 Rosenheim 2-0 SV Heimstetten

FC Memmingen 0-2 SpVgg Greuther Fürth II

VfR Garching 1-2 SV Wacker Burghausen

1. FC Nürnberg II 3-1 SpVgg Bayreuth

FV Illertissen 1-3 Türkgücü München

FC Augsburg II 2-2 VfB Eichstätt

TSV Buchbach 2-0 TSV Aubstadt

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