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Robert Paulus kritisierte nach dem Spiel die Leistung des Schiedsrichters. 

Stimmen vom Fussballwochenende - Erding

Kletthams Paulus unzufrieden mit Schiedsrichter - Taufkirchen mit verdientem Sieg 

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Bis vor wenigen Jahren trennten die Kicker von Aspis und Altenerding noch ein paar Spielklassen. Jetzt fertigte Aufsteiger Taufkirchen die Veilchen 4:1 ab. Für Aufregung sorgten derweil Schiedsrichterentscheidungen beim Kreisliga-Derby zwischen Klettham und Wörth.

SB DJK Rosenheim – FC Moosinning 2:0

„Unser Vorsitzender Karl Thumbs hat Recht: Es war unsere schlechteste Saisonleistung. Ich kann nicht gar nicht genau sagen, was nicht gepasst hat. In der ersten Viertelstunde standen wir gut und hatten alles im Griff. Dann machen wir einen heftigen Fehler und kriegen das 0:1. Von da an war in Sachen Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten alles dahin. Der Gegner war nicht so stark, dass man sagen kann, wir hätten verlieren müssen. So reicht das in der Landesliga nicht.“ 

Xhevat „Jacky“ Muriqi, Trainer des FC Moosinning.


RW Klettham – SV Wörth 3:3 

„Mit dem 3:3 müssen wir leben. Ich glaube auch, dass das Unentschieden verdient ist. Wir haben allerdings das Toreschießen dem Gegner zu einfach gemacht. Durch eigene Fehler haben wir Wörth stark gemacht. Wir sind trotz des dreimaligen Rückstands jeweils gut zurückgekommen und konnten jeweils noch ausgleichen. Deshalb bin ich mit dem Ergebnis auch zufrieden.“ Matthias Foltin, Trainer von RW Klettham.

„Das Ergebnis geht schon in Ordnung. Der Gegner hat große Moral gezeigt, und wir haben Glück gehabt, dass wir das Spiel vollzählig beenden konnten. Wir haben einen Punkt auswärts geholt, und damit sind wir immer zufrieden, auch wenn das Unentschieden keiner der beiden Mannschaften weiterhilft. Aber wir – Matthias Foltin und ich – sind beide überzeugt, dass wir die letzten beiden Plätze anderen Teams überlassen.“ 

Sebastian Held, Trainer des SV Wörth.

Kein Gehör bei den Schiedsrichtern fand nach dem Spiel Kletthams Spieler Robert Paulus, der aus seinem Herzen keine Mördegrube machte: „Ich wollte nach dem Spiel den Unparteiischen fragen, warum er für ein gelbwürdiges Foulspiel den Gegner in der ersten Halbzeit ungeschoren davonkommen ließ. Das waren mindestens fünf Fouls, jeweils vom gleichen Spieler, der aber ohne Gelbe Karte weiterspielen konnte, während unser Verteidiger Florian Simmet gleich die Gelbe Karte bekam.“


TSV Aspis Taufkirchen – SpVgg Altenerding 4:1

„Der Sieg war auf alle Fälle verdient. Die ersten 15, 20 Minuten waren ausgeglichen. Altenerdings Faisal Haris hatte eine 100-prozentige Kopfballchance. Ich weiß nicht, wie unser Torwart Andrj Ivanovski den rausgeholt hat. Die SpVgg hat es nur mit langen Bällen auf Haris versucht. Der ist gefühlt acht Meter groß. Wenn du das 0:1 kassierst, wäre es schwer gegen die. Nach dem 3:0 war das Spiel eigentlich gelaufen.“ 

Karl Valentin, Aspis-Abteilungsleiter.

„Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wider, die Niederlage ist aus meiner Sicht zu hoch ausgefallen. Wenn wir die zwei ersten Chancen durch Faisal Haris und Bünn Mutlu gemacht hätten, hätte das Spiel wahrscheinlich einen anderen Verlauf genommen. Aber der Konjunktiv zählt nun mal nicht, und Aspis war in der Offensive, vor allem im ersten Durchgang, einfach effektiver, sodass der Sieg nicht unverdient ist. Erfreulich war, dass wir trotz des 0:3-Rückstands nie aufgesteckt und immer versucht haben, nochmals ins Spiel zurückzukommen. Aber jetzt müssen wir nach vorne schauen, denn mit Wartenberg wartet der nächste Hochkaräter.“ 

Andreas Heilmaier, SpVgg-Abteilungsleiter.

mas, fcf, anh

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