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Alexander Schmidbauer wird künftig Cheftrainer beim SC Kirchasch.

Neues Trainerduo für den SC Kirchasch zur kommenden Saison

SC Kirchasch: Trainerduo Schmidbauer und Mrowczynski übernimmt

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Der SC Kirchasch hat für die kommende Spielzeit ein neues Trainerduo vorgestellt. Alexander Schmidbauer und Alex Mrowczynski übernehmen den Kreisligisten.

Kirchasch – Momentan ruht der Ball, aber für die neue Saison hat der SC Kirchasch nun seine Weichen bereits gestellt. Ab der kommenden Punktrunde werden Alexander Schmidbauer (31) und Alex Mrowczynski (28) den Fußball-Kreisligisten trainieren. Sie werden dann Markus „Mäcki“ Weber und Jens Urbanczyk ablösen, die den KSC in den vergangenen dreieinhalb von der A-Klasse in die Kreisliga geführt haben. Wie berichtet, wird Weber in der kommenden Saison einen neuen Verein im Landkreis übernehmen, den Namen des Clubs will er aber noch nicht verraten.

„Mäcki und Jens haben uns das Ganze nicht leicht gemacht, weil sie die Messlatte wirklich enorm hochgeschraubt haben“, sagt Maxi Bals. Der sportliche Leiter des SC Kirchasch ist aber mit der neuen Lösung hochzufrieden: „Das sind zwei junge Kerle, die genau den Weg, den wir vor einigen Jahren eingeschlagen haben, weitergehen wollen. Sie sind dafür in meinen Augen die perfekten Leute dafür.“ Schmidbauer, der wegen eines Knieschadens nicht mehr selbst spielen kann, werde der Cheftrainer sein, der das Team von der Linie aus leitet. Mrowczynski ist momentan noch für den Bezirksligisten FC Aschheim am Ball und wird künftig eine zentrale Position in der Kirchascher Mannschaft einnehmen.

Mrowczynski wird als Spielertrainer agieren

„Wo ich genau spielen werde, hängt immer vom Bedarf ab“, sagt Mrowczynski. „Innenverteidiger, Sechser, Acht, das ist alles möglich.“ Für ihn sei sei es auch „nebensächlich, in welcher Liga spielen“. Ob der KSC heuer die Kreisliga hält und ob überhaupt nochmal gespielt wird – das sei ja eh alles unklar. „Ich habe jedenfalls richtig Bock drauf, einem lernwilligen Team etwas beizubringen. Das ist für mich ein weit größerer Anreiz, als weiter in der Bezirksliga zu spielen. Ich selbst werde mich nicht mehr großartig verbessern, aber jungen Leuten kann ich bestimmt etwas lernen.“ Außerdem freue er sich auf die Zusammenarbeit mit Schmidbauer.

Dieses Duo hat es schon mal gegeben. Gemeinsam führten die beiden Falke Markt Schwaben in die Kreisliga. „Das war eine sehr erfolgreiche Zeit“, erinnert sich der 28-Jährige und schwärmt von seinem künftigen Cheftrainer: „Alex ist charakterlich ein super Typ. Und er kommt nicht nur über die Emotionen. Er hat sehr viel Sachverstand. Er hat ja schon viele gute Trainer erlebt.“

Schmidbauer kommt vom FC Falke Markt Schwaben

Schmidbauer ist 31 Jahre alt und war bis vor kurzem noch Trainer bei Kreisklassist FC Falke Markt Schwaben. „Er wurde beim FC Bayen München und der SpVgg Unterhaching ausgebildet“, berichtet Bals. „Wir wollten ihn schon mal vor fünf Jahren holen. Damals hat es nicht geklappt.“ Diesmal ging es offenbar ruckzuck. „Bei den Gesprächen haben wir schnell gemerkt, dass wir auf der selben Wellenlänge funken“, sagt Bals. Die beiden haben die gleiche Spielphilosophie. Was das bedeutet, umreißt Mrowczynski: „Viel Ballbesitz und Kontrolle über das Spiel, geduldige Ballzirkulation.“ Ein Spiel des KSC habe er zwar noch nicht gesehen, aber auch er ist „nach den super Gesprächen überzeugt, dass das passt“.

Mrowczynski zieht gerade zurück ins heimische Markt Schwaben. Schmidbauer wohnt in Anzing. „Die Anfahrt ist also nicht allzu weit“, sagt Bals, der stolz auf die Lösung ist. „Ich habe immer gesagt, dass mir ein guter Trainer lieber ist als ein halbschariger Spielertrainer. Und jetzt habe ich einen sehr guten Mann an der Linie und einen guten Kicker auf dem Feld.“

Das Ziel des KSC bleibe, „mit unseren eigenen Spielern das Maximale zu erreichen. Momentan wollen wir der Kreisliga mitspielen. Es kann aber auch sein, dass wir mal wieder in der Kreisklasse gegen den Abstieg spielen müssen“. Der Kader für die neue Saison steht laut Bals auch schon. Bis auf den scheidenden Spielertrainer Markus Weber bleibe die Mannschaft zusammen. „Vielleicht kommen noch zwei, drei junge Kirchascher zurück, die momentan noch in anderen Teams spielen.“

Text: Dieter Priglmeier

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