Verhängnisvolle Attacke: Angelo Hellmeier (r.) muste nach dieser Szene verletzt ausgewechselt werden. Foto: bartels

In den Schlussminuten alles verloren

Eitting - Fünf Minuten fehlten dem FC Eitting zur Sensation. Doch dann stand der Aufsteiger mit leeren Händen da.

Beim Tabellenführer TSV 1865 Dachau führte der FC Eitting mit 2:1 Toren, ehe die Gastgeber in einem fulminanten Endspurt die Partie drehten. Ähnlich stürmisch hatte der TSV auch schon begonnen. Der Gast kam kaum aus der eigenen Hälfte und hatte Glück, das der Schuss von Holm Kühl das Tor knapp verfehlte. Doch schon im Gegenzug nutzten die Eittinger ihre erste Chance zur Führung. Spielertrainer Michael Stiller luchste dem Dachauer Libero den Ball ab und zog ab. Keeper Franz Klement war noch mit den Händen dran, aber der Ball kullerte über die Linie.

Am Spielverlauf änderte sich nur wenig, denn die Gastgeber waren weiter überlegen und hatten ihre Chancen. Marco Bläser scheiterte mit einem Fallrückzieher an Torwart Florian Leininger. Zehn Minuten vor der Pause musste Eittings Angelo Hellmeier nach grobem Foul verletzt ausgewechselt werden.

In der 44. Minute brachte Wolfgang Neudecker die Eittinger mit einem satten Schuss aus 16 Metern ins linke Eck 2:0 in Front. Im Gegenzug konnte FCE-Torwart Leininger einen harten Schuss von Bläser nur unkontrolliert nach vorne abwehren, doch Josef Eder bereinigte die Situation.

Nach der Pause kam der erwartete Sturmlauf der Gastgeber, der auch gleich von Erfolg gekrönt war. Kühl setzte sich auf der linken Seite gegen Robert Neudecker durch, drang in den Strafraum ein. Seine scharfe Hereingabe drückte Mestan Casim über die Linie. Der Druck wurde immer stärker. Korbinian Huber sah die Ampelkarte, und nun war Eittings rechte Abwehrseite das Einfallstor der Dachauer Angriffe. Leininger entschärfte einen Schuss von Andreas Neff, Eder rettete in höchster Not, nachdem Eittings Abwehr nach einem schnell ausgeführten Freistoß schon ausgespielt schien. Eine Viertelstunde vor Schluss bewahrte Leininger sein Team mit einer tollen Parade vor dem Ausgleich.

Gegenangriffe hatten Seltenheitswert. Ein Stiller-Kracher strich um Zentimeter am rechten Kreuzeck vorbei. Nur zwei Minuten später präsentierte sich Eittings Abwehr unsortiert. Neff wurde angespielt, konnte sich den Ball auf seinen starken linken Fuß legen und dann auch noch die Ecke aussuchen und traf zum 2:2.

Einmal mehr war der Dachauer Angriff über die linke Seite gekommen wie auch beim alles entscheidenden Treffer zwei Minuten später, als Eder einen Schuss ins eigene Tor abfälschte. /fcf)

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