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Sportplatzfest gibt Kirchasch Hoffnung

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Von: Sebastian Voichtleitner

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Ein heißer Tanz war das Derby zwischen Fraunberg und Reichenkirchen am 1. Spieltag, das der FC 3:2 gewann. Hier: SG-Mann Georg Fink (l.) gegen Fraunbergs Thomas Schmied. DFI
Ein heißer Tanz war das Derby zwischen Fraunberg und Reichenkirchen am 1. Spieltag, das der FC 3:2 gewann. Hier: SG-Mann Georg Fink (l.) gegen Fraunbergs Thomas Schmied. DFI © Dominik Findelsberger

KSC-Reserve will favorisierte Dorfener mit lautstarker Unterstützung ärgern

Landkreis – Nach der herben 0:6-Niederlage gegen den FC Hörgersdorf geht es für den SC Moosen II mit dem FC Fraunberg gleich gegen einen weiteren Aufstiegskandidaten, weshalb Moosens Übungsleiter Johannes Schirmbeck kleine Brötchen bäckt: „Klar sind wir Außenseiter gegen die Fraunberger. Deswegen ist es für uns erst einmal wichtig, uns vor heimischer Kulisse so lange wie möglich gut zu verkaufen.“ Personaltechnisch habe sich im Vergleich zur Vorwoche nichts verändert, sodass wieder auf den starken 2004er-Jahrgang gebaut wird.

Auch der SC Kirchasch II startet nun in die neue Spielzeit und will als Aufsteiger für Furore sorgen. Doch zum Auftakt wartet gleich ein dicker Brocken, denn der TSV Dorfen 2 zählt für viele zu den Topfavoriten und konnte das gleich mit einem 4:2 gegen Inning bestätigen. Doch Kirchaschs Spielertrainer Marcel Tätzel ist hochmotiviert: „Auch wenn wir der Underdog sind, glauben wir an uns und hauen alles raus. Zudem haben wir Sportplatzfest und werden dementsprechend auch lautstarke Unterstützung bekommen.“ Tätzel will die Personallage mit vielen Urlaubern und Verletzten – unter anderem sind Andreas Schäffler und Johannes Fröschl angeschlagen – nicht als Ausrede gelten lassen.

Wie in Kirchasch herrscht beim TSV Wartenberg II Personalnot: Gleich neun Spieler fallen aus, mit David Ertl, Luis Graf, Christian Fellermaier und Daniel Wasmeier gleich vier wichtige Defensivspieler. Das macht die Hürde laut Pressesprecher Thomas Rademacher nicht gerade niedriger: „Der FC Hörgersdorf ist für mich klarer Aufstiegskandidat und kommt vor allem über eine starke Offensive, was allein schon der klare 6:0-Auftaktsieg in Moosen verdeutlicht.“ So kommt es für Rademacher, der seine Mannschaft als krassen Außenseiter sieht, vor allem darauf an, „die pfeilschnellen Flügelspieler in Schach zu halten, defensiv kompakt zu stehen und so lange wie möglich die Null zu halten“.

Das einzige Duell zwischen zwei ersten Mannschaften steigt bei der SpVgg Langenpreising, bei der der TSV Grüntegernbach gastiert. SpVgg-Spielertrainer Florian Haider ist bereit: „Wir sind nach einer starken Vorbereitung sehr gut drauf und freuen uns auf den Saisonauftakt, zu dem zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinandertreffen.“ Angesprochen auf die derzeitige personelle Lage, sieht Haider aufgrund der bei vielen Teams angespannten Situation den Trumpf in seinen Händen: „Uns fehlen lediglich Max Gabriel und Chris Niedermüller. Ansonsten ist unser Kader vollständig.“

In der Vorwoche gab es für den FSV Steinkirchen eine unglückliche 0:1-Niederlage in Grüntegernbach. Vorwürfe will Trainer Kostas Papantoniou seinem Team nicht machen: „Wir haben spielerisch wirklich überzeugt, es aber verpasst, unsere drückende Überlegenheit in Tore umzumünzen.“ Damit es nun gegen den vermeintlich defensiv stehenden FC Lengdorf II mit den ersten Zählern klappe, komme es vor allem darauf an, „noch schneller nach vorne zu spielen“ und dann die Chancen konsequent zu nutzen. Louis Eibl und Tobias Obermeier kommen zurück, Mario König und Luis Karl fehlen verletzt.

SEBASTIAN VOICHTLEITNER

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