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Willkommen in Altenerding: Sportlicher Leiter Matthias Dasch (M.) begrüßt die Neuzugänge Erblin Gashi (l.) und Dzanin Dizdarevic.  

Fußball: Spielerwechsel in Erding

SpVgg Altenerding holt  die beiden besten Erdinger Türk-Gücü-Kicker 

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Altenerding: Der A-Klassist verpflichtet zwei Kreisklasse-Kicker als Vertragsamateure. Türk Gücü will das nicht kommentieren.

Altenerding – Der Fußball-A-Klassist SpVgg Altenerding holt sich zwei Vertragsamateure. Mit Erblin Gashi und Dzaninz Dizdarevic hat er sich zwei Leistungsträger des FC Türk Gücü Erding geangelt, die ab sofort für den Kreisklassen-Absteiger spielberechtigt sind. SpVgg-Abteilungsleiter Andreas Heilmaier bestätigte den Wechsel. Den beiden Spielern werde das für Vertragsamateure vorgeschriebene Mindestentgelt von 250 Euro pro Monat bezahlt.

„Wir waren schon vor längeren Zeit an den beiden dran, aber sie wollten bei Türk Gücü bleiben, weil sie dem Verein viel zu verdanken haben“, sagte Heilmaier der Heimatzeitung. Jetzt hätten die beiden allerdings den Eindruck gehabt, dass die Entwicklung bei den Türken stagniert. „Deshalb sind sie auf uns zugekommen“, so Heilmaier weiter. Mit dem Verein selber habe er dann nicht mehr geredet.

Der Vorstand des FC Türk Gücü bestätigte die beiden Wechsel. Mehr aber auch nicht. „Wir werden das Verhalten der SpVgg Altenerding nicht kommentieren“, sagte Abteilungsleiter Dino Oruc. Das Verhältnis zwischen den beiden Vereinen ist spätestens seit demseitens der SpVgg erzwungenen Wiederholungsspiel in der vergangenen Saison angeknackst.

Für die Türken ist der Weggang der beiden Leistungsträger ein weiterer herber Schlag nach dem kapitalen Fehlstart. Noch in der Vorbereitungsphase hatte sich der Kreisklassist von Trainer Sabir Smajic getrennt. In den ersten drei Punktspielen kassierte das Team zwölf Gegentore und steht mit null Punkten am Tabellenende.

„Es ist nicht unsere Absicht, unseren Nachbarverein zu schwächen“, beteuert Heilmaier. Vielmehr erhoffe sich der Verein weiteren Aufschwung. „Ich denke, dass es ganz legitim ist, wenn Spieler den Verein wechseln, und man muss die Entscheidungen der Spieler akzeptieren.“ In jüngster Vergangenheit hätten schon zahlreiche Spieler zwischen den beiden Vereinen die Fronten gewechselt. „Bei uns spielen aktuell fünf Spieler mit Türk-Gücü-Vergangenheit, und beim türkischen Lokalrivalen jagen 14 Akteure, die schon das violette Trikot getragen haben, dem Ball nach. Ich bin mir sicher, dass dies nicht der letzte Wechsel zwischen beiden Vereinen gewesen ist“, sagte Heilmaier.

Da die SpVgg am Wochenende spielfrei ist, können Gashi und Dizdarevic erstmals am Donnerstag, 5. September, um 19 Uhr für ihren neuen Verein beim Spiel beim FC Forstern 2 auflaufen

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