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Toto-Pokal-Achtelfinale: Bruder-Duell in Altenerding - Revanche in Moosen?

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Von: Dieter Priglmeir

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Jubelnde Forsterner – auch in Moosen?
Jubelnde Forsterner – auch in Moosen? Foto: Christian Riedel © Christian Riedel

Im Viertelfinale des Toto-Pokals stehen einige gute Partien an. Ein Bruder-Duell in Altenerding und eine mögliche Revanche für den FC Forstern.

Altenerding/Dorfen – Endlich mal ein Pflichtspiel gegen den eigenen großen Bruder – darauf freute sich Yusuf Mutlu, seit bekannt war, dass er mit dem TSV Dorfen bei der SpVgg Altenerding antreten muss (18.30 Uhr). „Aber dann hat er in Kastl die Rote Karte gesehen und gedacht, dass er gesperrt ist“, erzählt Markus Wetzel. Dorfens Sportlicher Leiter konnte seinen Spieler entwarnen: „Die Sperre gilt nicht für den Totopokal.“

TSV Dorfens sportlicher Leiter Markus Wetzel: „Wir wollen den gewinnen“

Also kommt es zum Duell Yusuf gegen Bünyamin – und zum Kräftemessen zwischen dem etablierten Bezirksligisten und der SpVgg Altenerding, die zurzeit die Kreisklasse zerschießt. Nicht erst seit dem 9:0-Sieg gegen Aspis Taufkirchen wisse er, dass die SpVgg „ein richtiger Härtetest für uns wird“, sagt Wetzel. Mit den Loher-Brüdern, die aus Taufkirchen zurückgekehrt sind, sei die SpVgg noch stärker geworden. „Trotzdem sind wir als Bezirksligist natürlich der Favorit“, macht Wetzel klar, fügt aber hinzu, „dass wir diesen Gegner keineswegs unterschätzen werden“.

Denn der TSV Dorfen nimmt den Toto-Pokal sehr ernst. „Wir wollen den gewinnen. Ansonsten hätten wir uns dafür nicht angemeldet“, macht Wetzel klar. Deshalb werde Trainer Christoph Deißenböck die derzeit stärkste Mannschaft aufbieten. Wie berichtet, plagen den TSV derzeit arge Personalprobleme, allerdings hat der Coach zwei Optionen mehr als am Sonntag beim 1:0-Sieg in Saaldorf. Da wäre der eingangs erwähnte Yusuf Mutlu. Und auch der werdende Vater Florian Leins ist wieder dabei. „Das Baby ist zwar noch nicht da“, erzählt Wetzel. Aber von Altenerding aus könne der Dorfener Torwart notfalls schnell ins Krankenhaus fahren.

SpVgg Altenerding mit Vorfreude auf Bezirksligist

Die SpVgg Altenerding freut sich auf das Duell mit dem Bezirksligisten. „Wir nehmen den Pokal sehr ernst und haben nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wirklich Gefallen dran gefunden“, sagt Fußballchef Andi Heilmaier und erinnert an das Kreisfinale, das der damalige A-Klassist erreicht hatte. „Natürlich ist das Finale noch in weiter Ferne, aber wir versuchen im Rennen zu bleiben, wobei wir mit Dorfen natürlich einen Kracher vor der Brust haben. Schon die Klassenzugehörigkeit zeigt, dass der TSV als Favorit ins Rennen geht. Aber wir haben im Grund genommen nichts zu verlieren.“

Verzichten muss die SpVgg auf die Urlauber Johannes Irl, Alexander Weiher, Ajdin Nienhaus. Lukas Bachmair und Nihad Mujkic. Jonas Pamer wird für Lukas Loher ins Tor rücken. „Ob Hakan Acinal, Christoph Luberstetter und Tobias Neuner spielen können, wird sich kurz vor Spielbeginn entscheiden“, so Heilmaier.

SC Moosen gegen FC Forstern: Revanche für den FC Forstern

Auch das zweite Landkreisderby in diesem Totopokal-Achelfinale hat es in sich: SC Moosen gegen FC Forstern (Mi., 19.30 Uhr) – diese Partie gab es bereits am 5. August in der Kreisklasse. Damals war der FC Gastgeber und gewann 5:3.

Forsterns Trainer Florian Guggenberger macht keinen Hehl daraus, dass ihm der Erfolg wichtiger war als der morgige Ausgang. „Wir werden die Partie vor allem als Vorbereitungsspiel für kommenden Sonntag nutzen und einige Dinge ausprobieren, da die Liga natürlich Priorität hat.“ Dennoch wolle er freilich gewinnen. Ob er die beste Mannschaft aufs Feld schicken oder doch den einen oder anderen schonen wird, wollte Guggenberger noch nicht verraten. Ihm sei aber klar, dass der SC ein motivierter Gegner sei, „der sich mit Sicherheit für die Niederlage am ersten Spieltag revanchieren will“.

Letzteres betont auch Moosens Spielertrainer Maxi Bauer, der die Auftaktpleite noch längst nicht vergessen hat. Bis auf zwei Youngster aus der A-Jugend sei sein Team komplett. Bauer: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen.“ Bauer ist ein großer Fan des Totopokals. Der Wettbewerb sei sehr gut, „da man auch unter der Woche im Wettkampfmodus spielen kann. Das hält die Spannung bis zum nächsten Punktspiel aufrecht“. (Dieter Priglmeir)

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