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Der Reklamier-Arm: Leo Balderanos (r.) und Torwart Florian Dillis haben was gesehen, aber Moosens Spielertrainer Maxi Bauer (2. v. l.) kann sich hier gegen Angelos Adamidis (l.) und Karl Valentin ohnehin nicht durchsetzen.

„So viele Zuschauer hast du nicht mal in der Landesliga“

400 Zuschauer und ein fragwürdiger Elfer beim TSV Aspis Taufkirchen

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Eine 0:1-Niederlage kassierte der TSV Aspis Taufkirchen gegen Kreisklassen-Spitzenreiter SC Moosen. Vor 400 Zuschauern lieferten sich die beiden Teams ein packendes Gemeindederby.

Erding„So viele Zuschauer hast du nicht mal in der Landesliga,“ sagte Taufkirchens Spielertrainer Leonidas Balderanos beeindruckt. In der ersten Hälfte erspielten sich beide Teams noch wenige Möglichkeiten, gerade Aspis schien gegen den Tabellenführer erst einmal auf eine sichere Defensive zu setzen.

Umso rasanter begann Durchgang zwei. Gleich nach Wiederanpfiff sank Johannes Körbl im Taufkirchener Strafraum nach einem Eingreifen von Benjamin König zu Boden. Schiedsrichter Sebastian Mayerhofer zeigte auf den Punkt. „Das war niemals ein Elfmeter,“ schimpfte nachher Balderanos. Andreas Galler ließ sich diese Chance zum Führungstreffer nicht nehmen.

Dass diese Szene spielentscheidend war, lag auch an den folgenden vergebenen Gelegenheiten für die Gastgeber. Karl Valentins Schuss aus vielversprechender Position blieb genauso erfolglos wie Savvas Georgiadis’ Versuch. Balderanos selbst lief einmal alleine auf SC-Keeper Jonas Gutwirth zu. Der Ball versprang ihm aber, sodass sein Abschluss weit übers Tor ging. Er witzelte: „Der Ball fliegt immer noch.“ Noch bitterer wurde es für die Hausherren, als Andreas Kastens vermeintlicher Ausgleich in der 89. Minute wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. Eine knappe Entscheidung. Nicht dass die Moosener nicht auch Möglichkeiten gehabt hätten, aber laut Balderanos wäre „in so einem Derby ein Punkt verdient gewesen“.

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