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TSV Buchbach im Derby gegen Rosenheim - Coach Thallinger: „Da muss jeder brennen“

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Auf überschäumenden Jubel der Buchbacher nach dem Führungstreffer von Aleks Petrovic folgte die späte Ernüchterung. Unterm Strich bleibt aber der Eindruck einer bärenstarken Leistung bestehen.
Auf überschäumenden Jubel der Buchbacher nach dem Führungstreffer von Aleks Petrovic folgte die späte Ernüchterung. Unterm Strich bleibt aber der Eindruck einer bärenstarken Leistung bestehen. © Michael Buchholz

Der TSV Buchbach empfängt am Sonntag den Rivalen TSV 1860 Rosenheim. Der Einsatz von Kapitän Aleksandro Petrovic zum Kirta-Fest ist erst einmal fraglich.

Buchbach – Es ist angerichtet für ein weiteres Fußballfest in Rot-Weiß: Der TSV Buchbach, Tabellenfünfter der Regionalliga Bayern, erwartet am Kirchweihsonntag um 12.15 Uhr den Lokalrivalen TSV 1860 Rosenheim. Passend zum Feiertag gibt’s Weißwürscht, Kiache und Spanferkel in der SMR-Arena.

Dass die Gastgeber mit den roten Sechzigern ein munteres Kirta-Hutschen veranstalten, glaubt Buchbachs Trainer Marcel Thallinger freilich nicht: „Wenn wir nicht alles aus dem Tank hauen, was wir haben, gibt es ein böses Erwachen.“ Allerdings sagen Thallinger und Andreas Bichlmaier auch, dass das Ziel gegen das Schlusslicht der Liga natürlich drei Punkte sind.

„Das ist ein Derby, da muss jeder brennen.“

Buchbach-Coach Thallinger

„Wir gehen als Favorit ins Spiel, das haben wir ja auch nicht so oft, aber diese Position haben wir uns hart erarbeitet. Und so wollen wir auch auftreten. Das ist ein Derby, da muss jeder brennen“, sagt Thallinger. Ihm ist aber auch bewusst ist, dass die Sieglos-Serie der Rosenheimer irgendwann zu Ende geht: „Das muss ja nicht ausgerechnet bei uns sein, gerne ab nächster Woche.“

Rosenheims Trainer Florian Heller hat ähnliche Gedanken: „Je länger diese Serie dauert, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch endet. Irgendwann müssen wir den Bock ja mal umstoßen. So weit weg sind wir ja nicht. Unterm Strich schlucken wir einfach zu viele Tore.“

Mehr als fraglich ist der Einsatz vom Buchbach-Kapitän

Personell hat Heller bis auf Christoph Fenninger, hinter dessen Einsatz wegen seiner Adduktoren-Verletzung noch ein Fragezeichen steht, alle Mann an Bord. Bei Buchbach ist der Einsatz von Kapitän Aleksandro Petrovic nach seiner Knöchelverletzung vom Dienstag in Unterhaching mehr als fraglich. „Bislang hat Ali noch nicht trainieren können, wir versuchen es am Samstag mal mit einem Tape, aber klar ist auch, dass Ali nicht spielen wird, wenn er nicht hundert Prozent geben kann“, erklärt Thallinger.

Noch nicht ganz fit sind Marcel Spitzer und Thomas Winklbauer, die beide eine leichte Grippe haben. Thallinger: „Wir haben schon Mechanismen, die verhindern, dass eine Grippe die Runde macht. Corona ist es jedenfalls nicht, da sind wir ja ständig am Testen.“

Unabhängig vom Personal fordert Thallinger, dass die Mannschaft wieder alles aus sich rausholt, geduldig bleibt und bei den defensiven Standards eine Schippe drauflegt.

Die Zuschauerzahl ist am Sonntag auf 1000 begrenzt, somit greift die 3G-Regel nicht – und es gibt zu den Weißwürsten und zur Grillsau „echtes“ Bier. Tipp: 2:1

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