Zum Hygienekonzept des TSV Dorfen gehört auch die Desinfektion der Bälle. 
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Zum Hygienekonzept des TSV Dorfen gehört auch die Desinfektion der Bälle. 

TSV Dorfen steigt mit neuem Coach ins Training ein

Deißenböck: Liga-Pokal für TSV Dorfen eine „Mega-Chance“

Unter Einhaltung des Hygienekonzepts nahm der TSV Dorfen mit dem neuen Trainer Christoph Deißenböck das Training wieder auf. In der Pause gab es zudem einige personelle Änderungen.

Dorfen – Endlich wieder auf dem Platz: Beim TSV Dorfen haben die Fußballer das Training wieder aufgenommen. Der neue Trainer Christoph Deißenböck stellte sich am Freitag beim lockeren Auftakt seinem Bezirksliga-Team vor. 2. Abteilungsleiter Berni Schöberl und der Technische Leiter Markus Wetzel warnten zudem eindringlich, beim Re-Start das Hygienekonzept des TSV strikt einzuhalten: „Sonst ist die Anlage ganz schnell wieder zu.“

Pete und Petermeier verlassen den TSV Dorfen

Wetzel berichtete zur aktuellen Personalsituation im Bezirksliga-Team (Ost) von zwei Abgängen. Iwan Pete habe Dorfen Richtung TSV Ampfing verlassen und Andreas Petermeier sich dem Liga-Konkurrenten FC Aschheim angeschlossen.

Als Neuzugang wurde Manuel Zander vorgestellt. Der Polizeibeamte war kürzlich von Nordrhein-Westfalen nach Bayern gezogen. Als Angreifer spielte er beim SC 08 Schiefbahn Kreisliga A und Landesliga beim TSV Meerbusch 2. Aus der zweiten Mannschaft aufgerückt ist Luca Lamprecht, und von der eigenen A-Jugend sind Jakob Gritto und Rudi Jodl im Bezirksliga-Team. Sonst habe sich im Kader nichts verändert, sagte Wetzel.

Deißenböck: Stimmung und Miteinander der Mannschaft sind gut

Nach der wochenlangen Corona-Zwangspause waren Spieler und Trainer heiß, endlich wieder auf dem Platz stehen zu dürfen, wie man beim Trainingsbeginn deutlich spüren konnte. „Mal langsam anfangen und schauen, was die Spieler so gemacht haben in der Freizeit“, sagte Deißenböck im Gespräch mit unserer Zeitung. „Wir haben ja keinen Stress und Zeit bis zum geplanten Re-Start der Liga.“

Sein erster Eindruck sei, dass beim TSV Dorfen „alles tiptop ist. Das passt, die gute Stimmung und das Miteinander der Mannschaft ist stark.“ Auf dieses Miteinander lege er besonderen Wert. Wichtig sei jetzt erst mal, „dass wir wieder spielen und auf dem Platz kicken“, betonte der Coach. Man könne auch mit den Beschränkungen und Auflagen gut trainieren. Und in vier Wochen, wenn die normale Vorbereitung wieder möglich sei, „dann können wir richtig Gas geben“.

Deißenböck: Liga-Pokal eine Mega-Chance für Landesliga-Aufstieg

Zur aktuellen Situation im Liga- und Trainingsbetrieb meinte Deißenböck nur: „Wir können da eh nix ändern.“ Das müsse man „nehmen wie es ist, und es ist schwierig, was vorauszusagen“.

Als Ziel gab der Trainer aus, die Saison möglichst erfolgreich abzuschließen. Als „Mega-Chance“ sei der für 2021 geplante Liga-Pokal zu begreifen, bei dem man mit einigen Spielen in die Landesliga aufsteigen könnte.

Unterstützt wird Deißenböck weiter von Co-Trainer Sascha Hänle. Er war bisher zusammen mit Günter Schatz sportlich für die Erste verantwortlich. Wetzel sagte, Schatz habe derzeit „kein Amt“ beim TSV-Fußball, stehe aber bei Bedarf weiter zur Verfügung, etwa für Lehrgänge oder Schulungen im Jugendbereich. Torwarttrainer ist weiter Sascha Jost. Bereits verpflichtet wurde Armin Feckl(wir berichteten) vom FC Inning. Der Spieltrainer wird die Saison in Inning beenden und dann erst als Co-Trainer nach Dorfen wechseln. (HERMANN WEINGARTNER)

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