Bezirksliga Ost

Dorfen zu Gast bei den Löwen

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Endlich ist der Knoten beim TSV Dorfen geplatzt.

Moosinning – Nach dem ersten Saisonsieg, dem 3:1 gegen Walkraiburg, will die Mannschaft des Trainergespanns Donbeck/Hänle am Sonntag um 18.30 Uhr bei der SpVgg 1906 Haidhausen nachlegen. Die Partie findet an einem außergewöhnlichen Ort statt, nämlich auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 München. Die Plätze der SpVgg werden nämlich derzeit renoviert. Und da die „06er“ ihre Heimat in Giesing haben, dürfen sie ihre Spiele bei den Löwen austragen.

Den 3:1-Erfolg gegen Waldkraiburg will Dorfens Sportlicher Leiter Markus Listl nicht zu hoch hängen. „Natürlich sind wir erleichtert, aber es ist ja nicht so, dass die ersten Spiele alle schlecht waren. Diesmal hat sich die Mannschaft belohnt“, sagt er. „Obwohl es sich die Mannschaft wieder einmal selbst schwer gemacht hat.“ Nach dem 2:0 habe man genügend Chancen zum 3:0 gehabt. „Prompt fällt quasi aus dem Nichts das 1:2, und wir haben wieder zittern müssen.“

Haidhausen gilt als technisch sehr versierte Mannschaft mit hoher Qualität. „Anführer“ sind die Brüder Florian und Stefan de Prato, die auch schon höherklassig gespielt haben. „Und Toni Rauch war früher in Haching“, weiß Listl. „Also offensiv sind die schon eine Hausnummer.“ Und er ergänzt selbstbewusst: „Wir sind spielerisch auch gut und rechnen uns durchaus was aus.“ Dass die Partie auf Kunstrasen ausgetragen wird, darin sieht der Sportliche Leiter „kein großes Problem“, und er betont: „Der Kunstrasen gilt nicht als Ausrede.“

Im Dorfener Kader gibt es eine Veränderung: Michael Cossu, der vor der Saison vom VfL Waldkraiburg zum TSV Dorfen gekommen war, hat sich wieder verabschiedet. „Seine Einsatzzeiten waren ihm zu wenig, deshalb hat er sich abgemeldet, das muss man so akzeptieren“, sagt Listl leidenschaftslos. Wohin Cossu wechselt, wisse er nicht. „Vielleicht macht er irgendwo Vertragsamateur.“ Sein letztes Spiel für heuer macht Marco Zöller. „Er geht für ein halbes Jahr zum Studieren in die Niederlande“, erzählt Dorfens Sportlicher Leiter. „Das hatte er uns vor der Saison schon mitgeteilt.“ Umso schöner wäre es, könnte sich der 20-jährige Stürmer mit einem Sieg von seiner Mannschaft verabschieden.

TSV-Kader:

Wolf, Gunderlach, Hellfeuer, Hänle, Heilmeier, Wetzel, Hartl, Hönninger, Bauer, Mittermaier, Pete, Mutlu, Haberl, F. Zöller, Thalmaier, Petermeier, M. Zöller.

wk

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