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Grund zum Jubeln hatten die Dorfener ín dieser Saison bislang reichlich.

Fast hundert Prozent Trainingsbeteiligung

In Dorfen haben „alle Spieler und beide Trainer“ für neue Saison zugesagt

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Beim TSV Dorfen stimmt es einfach, seit Christian Donbeck an der Seitenlinie steht. Zu Beginn der Frühjahrsrunde freut sich Manager Markus Listl über die Zusagen aller Spieler und Trainer. 

Dorfen – Zu den positivsten Erscheinungen der Bezirksliga Ost zählt in dieser Runde zweifellos der TSV Dorfen. In der vorigen Saison hat die Mannschaft in der Relegation mühsam den Klassenerhalt geschafft. Heuer steht das Team des Trainergespanns Christian Donbeck/Sascha Hänle im gesicherten Mittelfeld – überwiegend mit Eigengewächsen. So blicken die Verantwortlichen optimistisch ins letzte Saisondrittel und schauen auch schon in die nächste Runde.

„Wir hatten vor der Saison eine relativ schwierige Situation“, erinnert sich Trainer Donbeck. „Wir haben dann die Mannschaft neu ausgerichtet und auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und aus der Umgebung gesetzt.“ Das habe im Umfeld viel Überzeugungskraft gekostet, sei man doch in Dorfen gewohnt, dass relativ viele Fremdspieler im Kader stehen. Aber der Vorstand sei den Weg mitgegangen, der sich bislang als richtig erweise. „Wir haben in der Vorbereitung sehr, sehr gut gearbeitet und haben in der Vorrunde einen guten Fußball gespielt“, fasst der TSV-Trainer zusammen und lobt: „Kompliment an die Mannschaft.“

Listl: „Alle haben für die neue Saison schon zugesagt“

„Wenn man sieht, wie sich die Burschen weiterentwickelt haben, ist das toll, auch wenn wir noch viele Punkte liegenlassen haben“, meint Markus Listl, gibt aber zu: „Das ist jetzt schon Jammern auf hohem Niveau.“ Der Sportliche Leiter stellt vor allem den Zusammenhalt der Truppe heraus. Ein klares Zeichen für die Verschworenheit der Mannschaft ist für ihn: „Alle haben für die neue Saison schon zugesagt – alle Spieler und die beiden Trainer.“

Donbeck ist begeistert, wie seine Jungs mitziehen. „Wir haben eine Trainingsbeteiligung von rund 97 Prozent“, schwärmt er, stellt aber klar: „Das liegt an den Spielern selbst, denn wir haben klare Vorgaben: Wer nicht trainiert, spielt nicht.“ Auch er findet es super, dass der komplette Kader in der nächsten Saison zusammenbleibt, kündigt aber an: „Im Sommer werden wir schon noch zwei oder drei neue Leute dazu holen, denn wir haben eigentlich einen recht kleinen Kader.“

Was in den bisherigen Spielen außergewöhnlich war: Der TSV hatte kaum Verletzungen zu beklagen, einzig Benjamin Trokic fiel nach einem Wadenbeinbruch länger aus. „Wichtig ist, dass man im Amateurbereich richtig trainiert, dass man also Arbeit und Training unter einen Hut bekommt“, erklärt Trainer Donbeck. „Die Jungs müssen vor allem im Kopf wach bleiben.“ Der Schlüssel dazu ist für den Coach: „Ich muss schauen: Wie passt die Philosophie zur Mannschaft?“ Gewisse Verletzungen könne man nicht vermeiden, etwa ein Umknicken, oder wie es bei Trokic passiert ist: „Das beim Beni war einfach unglücklich.“

Dorfen will so schnell wie möglich den Klassenerhalt

In der Winterpause habe die Mannschaft gut gearbeitet, auch wenn es eine Vorbereitung mit Hindernissen war, erzählt der Sportliche Leiter. „Statt der vier geplanten konnten wir nur zwei Testspiele austragen“, sagt Listl. Gegen den SV Kastl gab es ein 4:4, gegen Finsing einen 4:2-Sieg. „Klar, dass da noch nicht alles funktioniert hat.“ Dann allerdings war Fußball nur noch Nebensache, nach dem tragischen Tod von A-Jugend-Torwart Simon Oberhofer. „Da haben wir natürlich alles abgesagt.“

Aber es muss weitergehen. Und so bereitet sich der TSV Dorfen jetzt zum Punktrundenauftakt 2019 auf das Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellennachbarn SV Saaldorf vor. 30 Punkte haben die Donbeck/Hänle-Schützlinge in den ersten 20 Spielen gesammelt. Ein paar Zähler müssen noch aufs Konto, dann wäre der Klassenerhalt endgültig fix, denn zu den Relegationsplätzen sind es nur acht Punkte Vorsprung. „Ich hoffe, dass es so gut weitergeht“, versprüht Listl Optimismus. Er wolle nicht noch einmal so eine Zittersaison erleben wie zuletzt, ist aber optimistisch: „Die Jungs machen das schon.“

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