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TSV braucht mehr als eine gute Halbzeit

Dorfener Schokoladenseite – und zwar bitte 90 Minuten lang!

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Ein ganz ungewöhnliches Bild hat Markus Listl von seinem TSV Dorfen beim 1:1 in Aschheim vergangenes Wochenende gesehen. Und zwar ein wandelbares.

Dorfen – „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen, die zweite Halbzeit war sehr, sehr gut“, sagt der Technische Leiter. Sonst spiele die Mannschaft immer komplett gut oder eben 90 Minuten lang zum Abwinken. Zuhause gegen Tabellennachbar SC Baldham-Vaterstetten (schon am Samstag, 14.30 Uhr) braucht es nun in beiden Durchgängen die Dorfener Schokoladenseite. Die wechselhafte Leistung von Aschheim wird nicht reichen, da ist sich Listl sicher.

Zumal die Gäste eine Art Angstgegner sind. Eigentlich spielen die Dorfener gegen den SC immer recht gut, zum Dreier reicht es aber einfach nicht. „Wir haben uns nie belohnt“, sagt Listl. So etwa auch bei der 1:2-Niederlage im Hinspiel. Vor zwei Akteuren warnt der Dorfener Fußballchef besonders. Kapitän und Spielmacher Fabian Kreissl sei der Dreh- und Angelpunkt im Team von Trainer Gzim Shala und Roman Krumpholz ein brandgefährlicher Stürmer. Eine Manndeckung oder Ähnliches wird es aber nicht geben. „Wir spielen unser Spiel“, heißt es wie immer beim TSV Dorfen.

Listl ist optimistisch, dass es nach langer Zeit mal wieder mit einem Sieg gegen den SC klappt. „Wir haben gut trainiert“, sagt er. Zudem könne Trainer Wiggerl Donbeck aus dem Vollen schöpfen, nachdem Hannes Hellfeuer seine Rotsperre abgesessen hat. 

Der TSV-Kader:

Wolf, Jost, Hellfeuer, Hänle, Zöller, Lorant, Haberl, Heilmeier, Wetzel, Hartl, Hönninger, Bauer, Mittermaier, Pete, Mutlu, Thalmaier, Petermeier.

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