Trotz des Treffers von Michael Friemer konnte der TSV Dorfen gegen den VfL Waldkraiburg nicht gewinnen.
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Trotz des Treffers von Michael Friemer konnte der TSV Dorfen gegen den VfL Waldkraiburg nicht gewinnen.

TSV Dorfen gegen VfL Waldkraiburg

TSV Dorfen verliert gegen Tabellenschlusslicht

  • vonHans-Peter Mertins
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Der TSV Dorfen verliert das Nachholspiel gegen den VfL Waldkraiburg. Somit verliert der TSV auch das zweite Spiel nach dem Corona Re-Start.

Dorfen Auch im zweiten Spiel nach dem Corona-Re-Start gab es für den TSV Dorfen keinen zählbaren Erfolg. Im Nachholspiel beim VfL Waldkraiburg setzte es am Mittwochabend eine weitere Niederlage. Am Ende hieß es 2:1 (2:1) für die Gastgeber.

TSV Dorfen ging als Favorit in das Spiel

Die Isenstädter gingen als vermeintlicher Favorit in die Partie, denn der VfL lag ja abgeschlagen am Tabellenende. Für den verletzten Stammkeeper Alexander Wolf, der am Montag am Gesichtsschädel operiert werden musste, wurde Bernie Schöberl reaktiviert. Ein erstes Zeichen setzte dann auch gleich Marco Zöller zu Beginn. Seinen Schuss aus 18 Metern konnte Torhüter Domen Bozjak erst im Nachfassen sicher halten (1.).

Uzun trifft zur frühen Führung für den VfL Waldkraiburg

Doch in der Folge kamen die Gastgeber stärker auf. Die Dorfener Abwehr griff nicht konsequent genug ein, und so konnte sich Raimund Stuiber auf der rechte Seite durchsetzen. Seinen idealen Querpass netzte Berat Uzun ungehindert aus kurzer Entfernung zur 1:0-Führung ein (9.). Die Gastgeber blieben zunächst weiter am Drücker. Einen Freistoß aus 30 Metern von Bastian Grahovac konnte Schöberl noch mit Mühe mit der Faust über die Latte boxen. Bei der anschließenden Ecke kam es knüppeldick: Flavius Cuedan verwandelte sie direkt zum 2:0 (20.) – Schöberl sah nicht gut aus.

Nun aber kam Dorfen besser ins Spiel. Der TSV störte früh das Aufbauspiel des VfL und kam so zu einigen Möglichkeiten. So wollte Urban Halozan zu seinem Keeper zurückspielen. Der Rückpass geriet zu kurz, Michael Friemer war auf dem Posten, sprintete dazwischen und konnte das Leder ungehindert zum 1:2-Anschlusstreffer einschieben (27.). Dann hatte er noch einmal eine gute Möglichkeit. Nach einer Flanke von Benedikt Hönninger köpfte Friemer aber knapp neben das Gehäuse (32.). Bis zur Pause geschah dann nicht mehr viel. Die Isenstädter hatten zwar etwas mehr von der Partie, aber der letzte Pass in die Spitze wollte nicht gelingen. 

TSV Dorfen verliert trotz starker zweiter Halbzeit

Nach der Pause wurde es nahezu ein Spiel auf ein Tor, nämlich auf das der Waldkraiburger. Trotz aller kämpferischer Einstellung blieben Höhepunkte Mangelware. Die Gastgeber verteidigten mit Mann und Maus und waren vor allem in der Endphase mit ihren Mitteln auch nicht zimperlich. So wurde es noch einmal interessant. Nach einem Eckball köpfte Alexander Heilmeier knapp daneben (81.). Nach einer weiten Flanke von Marko Komes zog Uzun direkt ab, Schöberl rettete zur Ecke (84.). Dann die Ampelkarte für Komes nach einem rüden Foul an Hönninger (88.). Ein Kopfball von Friemer nach Flanke von Markus Mittermaier brachte nichts ein (89.), und Gerhard Thalmaier zielte aus zwölf Metern weit drüber (89.).  

(Hans-Peter Mertins)

Statistik:

VfL Waldkraiburg: Domen, Plez, Stuiber, Grahovac (90. Gilser), Manara, Cuedan (69. Yazici), Tomas, Weichselgartner (81. Swoboda), Halozan, Oguti, Uzun - TSV Dorfen: Schöberl, Bauer (76. Mutlu), Hartl, Heilmeier, Hönninger, Zöller, Zöller, Kufner, Thalmaier, Mittermaier, Friemer - Schiedsrichter: David Kaiser (SV Erlenmoos) - Zuschauer: 120 - Tore: 1:0 Uzun (9.), 2:0 Cuedan (20.), 2:1 Friemer.

Simme zum Spiel:

Christoph Deißenböck (Trainer TSV Dorfen): „Das war eine extrem bittere Niederlage für uns. Wir haben die zwei Tore der Waldkraiburger praktisch selbst geschossen. Dann hatten wir drei gute Kopfballmöglichkeiten, und keine haben wir reingemacht. Aber wir sind auch nie so richtig vorne reingekommen, um zu einem vernünftigen Abschluss zu kommen.“

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