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Schöne Dorfener Erinnerung an das jüngste Spiel gegen Ebersberg: Damals rettete sich der TSV mit einem 4:1-Sieg in die Relegation. Hier bejubelt Michael Friemer (liegend) sein Tor zum 3:1. Mit ihm freuen sich (v. l.) Kevin Kostner, Gerhard Thalmaier, Benedikt Hönninger und viele Fans. 

Listl: Wir wollen nicht nach einer Niederlage aufs Volksfest gehen

Live-Ticker: Dorfen will gegen den TSV Ebersberg ersten Heimsieg holen

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Zufrieden ist man beim TSV Dorfen mit dem bisherigen Saisonverlauf. Sechs Punkte aus vier Spielen ist eine recht ordentliche Bilanz. Einziges Manko: Alle Punkte wurden auswärts geholt, bei den Siegen in Forstinning (2:1) und Reichertsheim (1:0). Daheim setzte es zwei Niederlagen gegen Taufkirchen (1:2) und Baldham (2:3). Keine guten Voraussetzungen also für das Heimspiel an diesem Samstag (17 Uhr) gegen den TSV Ebersberg. Oder doch? Immerhin ist Volksfestzeit in der Isenstadt und damit Feierstimmung.

„Es wird Zeit, dass wir daheim den Bock umstoßen“, fordert Dorfens Sportlicher Leiter Markus Listl. „Und Ebersberg ist ein Team in unserer Reichweite.“ Zwar steht die Mannschaft aus dem Nachbarlandkreis bereits bei neun Punkten, nach drei gewonnenen Spielen zum Auftakt, bei einer Niederlage zuletzt gegen Waldperlach (0:1). Was Listl jedoch Mut macht, ist der 4:1-Erfolg vom letzten Spieltag der Vorsaison. „Da waren die Ebersberger mit die beste Rückrundenmannschaft, und wir haben uns damals mit dem Erfolg in die Relegation gerettet“, erinnert sich Listl. Die beiden Heimniederlagen sieht er nicht so eng. „Die gegen Taufkirchen war unnötig, klar, aber gegen Baldham kannst du verlieren.“ Der Sportliche Leiter glaubt jedenfalls an den ersten Heimsieg. Der jüngste Erfolg in Reichertsheim, als der Siegtreffer in der Nachspielzeit fiel, habe der Mannschaft viel Selbstvertrauen gegeben: „Im Gegensatz zum Baldham-Spiel haben sich die Jungs diesmal belohnt.“

Und dann ist ja schließlich noch das Volksfest in Dorfen. „Wir haben schon ausgemacht, dass wir nach dem Spiel alle hingehen. Das wollen wir aber nicht mit einer Niederlage“, erklärt Listl. Er erzählt, dass es „eine klare Ansage“ vom Trainergespann Donbeck/Hänle zum Thema Volksfest gibt. „Und ich gehe davon aus, dass sich die Jungs daran halten.“ Der Sportliche Leiter betont, dass es keine Kontrollen gebe und die Spieler das Volksfest durchaus genießen sollen. „Aber natürlich in Maßen – und nicht in Massen“, fügt Listl noch lachend an. 

TSV-Kader:

Wolf (Gunderlach), Trokic, Hellfeuer, Hartl, Zöller, Thalmaier, Hönninger, Mutlu, Heilmeier, Mittermaier, Friemer, Hänle, Stelzer, Ertl.

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