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Die Mannschaft des TSV Dorfen möchte gegen den Spitzenreiter Ampfing endlich den Heimfluch überwinden und auf dme eigenen Rasen jubeln.

Kuriose Heimstatistik als schlechtes Omen

TSV Dorfen will „Herkules-Aufgabe“ gegen Spitzenreiter Ampfing meistern

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„Auf uns wartet eine Herkules-Aufgabe“, sagt Markus Listl, Sportlicher Leiter des TSV Dorfen. Sein Team empfängt nämlich am Mittwoch um 14.30 Uhr Spitzenreiter TSV Ampfing.

Die Partie ist vom 28. Spieltag vorgezogen, weil der TSV Dorfen am Sonntag ab 12 Uhr in der Innenstadt den Maibaum aufstellt. „Nochmals Danke an die Ampfinger, dass sie sich mit der Vorverlegung einverstanden erklärt haben“, betont Listl, der allerdings sehr sorgenvoll auf das Duell mit dem Tabellenführer blickt. Und das aus zweierlei Gründen.

Da ist zum einen die unerklärliche Heimschwäche der Truppe des Trainergespanns Donbeck/Hänle. „Nach der Heimtabelle sind wir Absteiger, nach der Auswärtstabelle fast Aufsteiger“, meint Dorfens Sportlicher Leiter. „Warum das so ist: Keine Ahnung. Es ist auf alle Fälle schade für unser treues Heimpublikum.“ In der Tat liegen die Isenstädter in der Heimtabelle mit nur drei Siegen und drei Unentschieden aus 13 Begegnungen auf dem vorletzten Platz. In der Auswärtstabelle dagegen mit neun Siegen und drei Remis aus 14 Spielen auf Rang zwei – hinter Freilassing und knapp vor Mittwochsgegner Ampfing.

Zum anderen sind die Dorfener stark ersatzgeschwächt. Mit dem verletzten Michael Friemer (Kreuzbandriss) und dem rot-gesperrten Gerhard Thalmaier fallen die beiden erfolgreichsten Stürmer aus, die zusammen 22 der 42 Treffer erzielt haben.

„Das sind natürlich nicht gerade optimale Voraussetzungen. Gut, dass wir schon gerettet sind“, stellt Listl fest. „Aber das nützt nichts, jetzt müssen wir halt das Beste draus machen.“ Er hat auf alle Fälle Vertrauen zum Trainerteam: „Denen fällt sicher was ein.“

Ein wenig wurmt den Sportlichen Leiter noch die 0:1-Niederlage am Sonntag gegen Waldperlach. „Das war ein sehr intensives, aber letztlich irgendwie ein seltsames Spiel, beide hatten eigentlich keine zwingenden Chancen.“ Waldperlach habe einfach in der entscheidenden Situation das nötige Quäntchen Glück gehabt. „Kein Vorwurf an die Mannschaft, sie hat alles versucht.“ Zum Gesamtbild habe dann auch gepasst, dass man in der 90. Minute keinen Elfmeter bekommen habe, „von dem jeder gesagt hat, der in der Nähe war, dass es einer gewesen ist“.

Aber das sei abgehakt, jetzt gelte die volle Konzentration dem Ampfing-Spiel am Mittwoch. „Wir haben den Vorteil, dass Ampfing gewinnen muss, denn die haben nur einen Punkt Vorsprung auf Freilassing“, weiß Listl, und er verspricht: „Wir hauen unsere Tugenden im kämpferischen Bereich rein und schauen halt dann, was dabei raus kommt.“

Tipp: 1:0 für Ampfing

TSV-Kader: Wolf, Gunderlach, Mittermaier, Zöller, Heilmeier, Hartl, Trokic, Hönninger, Hellfeuer, Ertl, Mutlu, Balderanos, Hänle, Stelzer.

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