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Moosinning im Pech: Umstrittener Elfmeter dreht Spiel

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Diesmal gab es keine Punkte für Alex Auerweck und den FCM.
Diesmal gab es keine Punkte für Alex Auerweck und den FCM. © Christian Riedel (Archiv)

Mit einer 2:3 (2:1)-Niederlage fuhr der FC Moosinning nach dem Bezirksliga-Schlager beim ESV Freilassing nach Hause. Nach einer tollen ersten Halbzeit konnten die Moosinninger dem Druck der Gastgeber nicht mehr ganz standhalten. Zudem sorgte ein umstrittener Elfmeter für einen Bruch im Spiel.

Freilassing/Moosinning – Beide Teams legten von Beginn an ein hohes Tempo an den Tag. Die Gastgeber hatten den besseren Start. Simon Schlosser zog den Ball von links auf den kurzen Pfosten, und Sascha Schimag köpfte zum 1:0 ein. Moosinning aber erholte sich von diesem Schock schnell, ging früh drauf und nagelte den Gastgeber in der eigenen Hälfte fest. In der 16. Minute zog Stefan Haas eine Ecke auf den langen Pfosten, Johannes Volkmar köpfte zur Mitte und Alex Auerweck drückte die Kugel ebenfalls per Kopf zum 1:1 über die Linie.

Die Gelb-Schwarzen waren nun Chef im Ring. Nachdem Alex Auerweck die Kugel über die Latte gejagt hatte, machte es Maxi Lechner besser. Erneut konnten die Freilassinger einen Eckball nicht verteidigen, Lechner zog im Fallen ab und versenkte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:1. Bei Freilassing zeigten die beiden Treffer Wirkung, Moosinning blieb spielbestimmend, versäumte es aber, einen weiteren Treffer nachzulegen.

Halbzeit zwei begann für Moosinning ähnlich unglücklich wie Halbzeit eins. Lechner attackierte im eigenen Sechzehner Schlosser. Während es für Moosinning ganz klar eine Ecke war, entschied Schiedsrichter Daniel Gutmann auf Strafstoß. Albert Deiter verwandelte rechts unten zum 2:2.

Nun waren es die Freilassinger, die den Ton angaben. Während Marco Schmitzberger den Ball nach einer Linksflanke knapp vorbei köpfte, traf Deiter mit einem fulminanten Drehschuss nur den rechten Pfosten. Moosinning tat sich schwer. So kam einzig Maxi Lechner zu einem halbwegs vernünftigen Torschuss.

Die Freilassinger konnten in der Zentrale immer wieder ungestört schalten und walten. Nach einem weiten Ball von Muhammed Ergüden stürmte Moosinnings Keeper Philipp Strunk ohne Not aus seinem Kasten und rutschte zudem weg. Schmitzberger schlug noch einen Haken und lupfte den Ball aus 16 Metern ins verwaiste Tor (83.). Auf der Gegenseite versuchte Volkmar, nach einem Freistoß vergeblich aus dem Gewühl heraus ein Tor zu erzielen. Auch der letzte Versuch von Florian Jakob wurde eine sichere Beute von Keeper Oliver Hauthaler.  th

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