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Özgür Kart wechselt vom SV Kirchanschöring zum Landesligisten SB Chiemgau Traunstein und wird dort Co-Trainer.

Kart soll helfen, aus dem Tabellenkeller zu kommen.

„Das war ein lukratives Angebot“ - Kart wird Co-Trainer in Traunstein

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Der SB Chiemgau Traunstein steht nach dem Abstieg aus der Bayernliga auch in der Landesliga im Tabellenkeller. Deshalb verplfichteten die Traunsteiner Özgür Kart, der als Co-Trainer einsteigen soll.

Vergangene Saison fungierte Özgur Kart noch als Co-Trainer beim SV Kirchanschöring. „Eigentlich wollte ich vor der Saison aufhören“, sagt Kart, „doch die Verantwortlichen haben mich darum gebeten, dass ich aushelfe, wenn es sein muss.“ Der 36-Jährige spielte ohne Vertrag beim Bayernligisten. In dieser Spielzeit kam der Mittelfeldspieler auf sechs Einsätze. Dabei erzielte Kart drei Treffer.

Nun verlässt der Ex-Profi den SV und wechselt zum SB Chiemgau Traunstein. Dort wird Kart als Co-Trainer an der Seitenlinie von Yunus Karayün dem Landesligisten unterstützen. Die Traunsteiner steigen vergangene Saison aus der Bayernliga ab. Auch in der aktuellen Spielzeit steht der SB im Tabellenkeller und kämpft um den Klassenerhalt. Kart über seine neue Aufgabe: „Traunstein hat eine gute Mannschaft mit jungen Spielern. Sie hatten nach dem Abstieg einen Umbruch im Kader. Für mich war das ein lukratives Angebot.“ Der 36-Jährige ist im Besitz einer Trainer-B-Lizenz und sammelte schon Erfahrung als Trainer in Ampfing und Trostberg. „Ich wurde angefragt. Ich soll helfen, die jungen Spieler weiterzuentwickeln“, sagt der 36-Jährige. „Yunus Karayün ist ein guter Freund von mir, den ich lange kenne. Ich wollte ihm helfen.“

Die Verantwortlichen aus Traunstein hoffen mit ihm in der Landesliga zu bleiben. Das weiß auch Kart: „Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Deshalb müssen wir schnell punkten.“ Kart unterschrieb einen eineinhalb Jahresvertrag bei der SB Chiemgau.

Für den ehemaligen Burghausener geht Ende Januar mit der Vorbereitung in Traunstein los. Ob er selber noch einmal die Fußballschuhe schnürt, lässt er offen. „Das muss man abwägen“, sagt Kart.

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