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Jakob Taffertshofer trainiert weiterhin den TSV Wartenberg.  

Fußball-Kreisklasse

Weiter mit Taffertshofer: Wartenberg bindet sich für zwei Jahre

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Spielertrainer Jakob Taffertshofer und Co-Trainer Andi Bitzer verlängerten  ihre Verträge beim Kreisklassen-Zweiten bis 2021

WartenbergWann kehrt der TSV Wartenberg zurück in die Fußball-Kreisliga? Seit Jahren zählt das Team zu den Mitfavoriten, um dann doch wieder hauchdünn zu scheitern. In dieser Saison soll es endlich klappen, doch der TSV verlor durch ein Remis in Oberding am letzten Spieltag im Jahr 2018 die Tabellenführung, und liegt einen Punkt hinter dem SC Kirchasch.

Für die Vereinsführung ist das kein Grund zur Panik. Sie vertraut seit Jahren auf die Truppe voller junger Eigengewächse – und auf das Trainerteam, mit dem der TSV Wartenberg auch die kommenden zwei Jahre zusammenarbeiten will. Das gab nun Abteilungsleiter Ernst Halir bekannt. Spielertrainer Jakob Taffertshofer und Co-Trainer Andi Bitzer verlängerten entsprechend ihre Verträge beim Kreisklassen-Zweiten bis 2021 – also ein Zwei-Jahres-Vertrag. Früher sind beim TSV – wie landläufig üblich – Kontrakte um ein Jahr verlängert worden. „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das mit Jakob auch noch länger geht“, sagte ein TSV-Mitglied. Wir sprachen mit dem 29-jährigen Taffertshofer über die Strogenkicker, die er seit zwei Spielzeiten coacht.

Herr Taffertshofer, was passiert denn, wenn es heuer mit dem Aufstieg nicht klappt?

Mit der neuen Saison befassen wir uns, wenn die alte vorbei ist. Wir fokussieren uns jetzt auf die restlichen Spiele und sehen dann, was dabei raus kommt.

Und im Falle des Aufstiegs: Wie muss sich der TSV verstärken, um in der Kreisliga konkurrenzfähig zu sein?

Wir sind schon auf einem sehr guten Weg, was die Kaderbreite betrifft. Wenn uns aber – wie zu Beginn der Saison – das Verletzungspech heimsucht und unsere Schichtarbeiter noch dazu beruflich fehlen, können wir das nicht immer kompensieren. Dann ist selbst unser großer Kader zu klein. Das müssen wir langfristig ausgleichen können, im Training und in den Spielen.

Wo müsste man den Hebel ansetzen?

Wenn man unsere Stärken und Schwächen vergleicht, dann würde uns in der Abwehr und im Sturm jeweils ein Spieler helfen. Dringend Handlungsbedarf haben wir auf der Torhüterposition, denn Adrian Lopez wird kürzertreten und in Zukunft möglicherweise das Torwarttraining leiten. Wir sind also gerade auf der Suche. Das betrifft ebenso die Nummer zwei, auf die man sich auch verlassen kann. Ich glaube, ich bin für die Mannschaft als Feldspieler wertvoller als wie gegen Altenerding im Tor.

Was sind die großen Stärken des Wartenberger Kaders?

Auf jeden Fall unser Zusammenhalt. Wir alle kennen uns, wir unternehmen gemeinsam was. Und alle ziehen an einem Strang. Auf dem Spielfeld ist sicher unsere Kreativität in der Offensive unser Plus.

Und was sind die Schwächen?

Wir haben immer wieder Phasen, in der drei bis vier Spiele nichts geht oder wir uns sehr sehr schwer tun. Das müssen wir abstellen, indem wir absolut an unsere Grenzen gehen und den inneren Schweinehund noch mehr überwinden. Da muss man sein Glück einfach mal erzwingen können und mehr investieren. Oft belohnen wir uns auch zu selten mit einem Tor nach einer 100-prozentigen Torchance. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Umfeld, den Fans und der Abteilungsleitung. Es macht Spaß, mit den Jungs zu arbeiten und zu sehen, dass die vielen jungen Spieler immer mehr dazulernen. Für die Zukunft habe ich ein sehr positives Gefühl.

VON THOMAS RADEMACHER UND DIETER PRIGLMEIR

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