Youngster Schmelmer macht alles klar

- Moosinning trumpft in Gerolfing auf

Moosinning (pir/th) - Eine beeindruckende Vorstellung lieferte der FC Moosinning beim FC Gerolfing ab. Die Tore zum 2:0 (0:0)-Erfolg fielen zwar spät, doch geriet der FCM zu keiner Zeit in Bedrängnis. Das lag auch an Dimi Petkos, der Torjäger Izet Bojaj völlig aus dem Spiel nahm. Aber auch die anderen zehn Gerolfinger brachten in der ersten Hälfte nicht einen vielversprechenden Schuss aufs Moosinninger Gehäuse.

Auf der Gegenseite kombinierten die Moosinninger bis zur Strafraumgrenze gefällig, doch ließ der Abschluss zu wünschen übrig. Robert Christofori prüfte mit einem Freistoß (12. Minute) und nach Zuspiel von Zeljko Budisa (30.) Keeper Netter. Stephan Schaller köpfte aus aussichtsreicher Position am Kasten vorbei, und auch Marc Hennig traf, nachdem er von Budisa freigespielt worden war, nur den FCG-Torwart.

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Wesentlich munterer ging es im zweiten Durchgang zu. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Schaller die Führung auf dem Fuß, nachdem Netter einen Christofori-Schuss nur abklatschen konnte, doch Schaller grätschte das Leder am Tor vorbei. Kurzzeitig rückte Moosinnings Schlussmann Markus Listl in den Blickpunkt. Erst entschärfte er einen Lipovica-Schuss in bewährter Manier (50.), dann vereitelte er gar eine Gerolfinger Doppelchance, als er gegen Lipovica Sieger blieb und dann auch noch den Bojaj-Nachschuss abwehrte.

Dann war wieder Moosinning dran. Schaller probierte es per Rechtsschuss (57.), und Hennig scheiterte aus zwölf Metern am starken Netter (59.). Also musste eine Standardsituation herhalten: Hennig zog einen Eckball auf das kurze Eck, wo Budisa an den langen Pfosten weiterleitete. Dort bedankte sich Christoph Sperr, indem er zum 1:0 einköpfte (66.).

Gerolfing hatte sich von diesem Schock noch nicht erholt, als ihre Hintermannschaft mit einem doppelten Doppelpass erneut ausmanövriert wurde. Allerdings konnte Hennig sein Husarenstück nicht mit einem Torerfolg krönen (68.). Besser machten es auch Christian Wieland, Stefan Dörner und Christofori nicht, die in der Schlussviertelstunde hochkarätige Konterchancen vergeigten. Da musste schon Youngster Florian Schmelmer eingewechselt werden. Mit seinem zweiten Ballkontakt traf er nach toller Hennig-Vorarbeit per Flachschuss aus sieben Metern zum 2:0 (90.).

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