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Im Lokalderby gegen den TSV Buchbach behält der TSV Dorfen die Oberhand.

Marco Zöller rastet aus und sieht die rote Karte

Zweimal Benedikt Hönninger: Dorfen behält gegen Buchbach II die Oberhand

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Es hätte ein perfekter Tag für den TSV Dorfen sein können. Mit 2:0 gewinnen sie vor heimischer Kulisse gegen die Reserve des TSV Buchbach. Allerdings lässt sich Marco Zöller kurz vor Schluss zu einer Undiszipliniertheit hinreißen und sieht die rote Karte.

Dorfen –Im Lokalderby gegen die Regionalliga-Reserve des TSV Buchbach behielt der TSV Dorfen mit 2:0 (0:0) Toren die Oberhand. Die Partie war lange hart umkämpft, und der Sieg wurde erst in den Schlussminuten in trockene Tücher gepackt. Schmerzlich für die Gastgeber ist der Platzverweis von Marco Zöller, der sich eine Minute vor dem Ende zu einer Undiszipliniertheit hatte hinreißen lassen.

Die Gäste hatten mit Benedikt Orth, dem Oberdinger Moritz Sassmann und Merphi Kwatu drei Spieler aus dem Regionalligakader aufgeboten. Die ersten 45 Minuten waren aber eher langweilig. Die Buchbacher hatten zwar leichte Feldvorteile, aber klare Möglichkeiten waren auf beiden Seiten kaum zu sehen. Beide Teams egalisierten sich eine halbe Stunde lang.

Dann hatten die Dorfener doch noch zwei Möglichkeiten. Benedikt Hönninger setzte sich auf der rechten Seite gut durch. Seine Flanke wurde zunächst abgewehrt. Der wuchtige Nachschuss von Markus Mittermaier aus zwölf Metern klatschte ans Lattenkreuz (30.). Nach einem schnellen Konter gab wiederum Hönninger in die Mitte. Diesmal kam aber Leonidas Balderanos einen Schritt zu spät (42.).

Interessanter und hektischer wurde es in Durchgang zwei. Nach Flanke von Sassmann köpfte der Ex-Dorfener Ali Bircan aus kurzer Entfernung an den Pfosten (52.). Dann wurden die Isenstädter spielbestimmender und hatten zahlreiche Einschussmöglichkeiten. Der für Gerhard Thalmaier eingewechselte Michael Friemer zielte aus zwölf Metern drüber (59.). Ein weiter Freistoß aus dem Mittelfeld von Yusuf Mutlu erreichte Friemer. Der kam nur noch mit der Fußspitze an das Leder, sodass Keeper Daniel Süßmaier mit einem Reflex klären konnte (76.). Einen Schuss von Hönninger aus 17 Metern konnte der ehemalige Wolfganger Schlussmann mit Mühe entschärfen.

Dann war er aber doch machtlos. Das 1:0 durch Hönninger war aber auch sehenswert (82.). Er zirkelte einen Freistoß aus mehr als 20 Metern über die Mauer genau in den Winkel. Auch das 2:0 fünf Minuten später ging auf sein Konto. Mittermaier hatte sich links durchgesetzt. In der Mitte war Hönninger als Abstauber zur Stelle.

Eine Minute vor dem Ende die Rote Karte für Zöller. Nach einem sehr harten Einsteigen von Denis Rexhepi gegen Hönninger, sprintete Zöller auf den Täter zu und schubste ihn zu Boden – ein unerklärlicher Aussetzer.

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