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Gut gelaunt trotz Regenschauer: SCF-Volleyballabteilungsleiter Dejan Jankovic mit den Finalistinnen im Frauen-Wettbewerb (v. l.) Michaela Henry (SV Lohhof), Tiana Nicolaus (DJK Augsburg-Hochzoll), Marion Schütze (TSV Sonthofen) und Kristin Standhartinger (VC DJK München-Ost Herrsching). 

SC Freising: 2. BVV Masters

Freising: Riesenfreude, wieder im Wettkampfmodus zu sein

  • vonPeter Spanrad
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2. BBV BEACH MASTERS SC Freising als Ausrichter meistert auch unter Corona-Bedingungen das beliebte Sportevent.

Freising – Die Beachvolleyballanlagen des SC Freising sind schon seit vielen Jahren eine sehr gute Adresse. Deshalb gaben sich beim 2. BVV Beach Masters am Wochenende wieder die besten Frauen- und Männerteams aus Bayern in der Luitpoldanlage ein Stelldichein. Bei den Männern setzten sich die Routiniers Benedikt Doranth/Julius Höfer (TSV Grafing) gegen zahlreiche aufstrebende Nachwuchsteams durch. Ähnlich im Frauenwettbewerb, den Michaela Henry (SV Lohhof)/Tiana Nicolaus (DJK Augsburg Hochzoll) für sich entschieden.

Aufgrund der Corona-Krise war lang unklar, ob die BVV Beach Masters heuer überhaupt gestartet werden können. Als der Verband sich vor wenigen Wochen entschloss, diese unter Wahrung der Hygienemaßnahmen durchzuführen, wurde beim SCF angefragt, ob man die Organisation stemmen könne. Die Vereinsführung sagte Ja und Volleyballabteilungsleiter Dejan Jankovic zu. Man müsse nach der langen Trainings- und Wettkampfpause froh sein, wenn der Spielbetrieb zumindest im Sand wieder anlaufen könne, meinte er.

Beim Blockversuch: Tim Noack (l.), früher SCF, jetzt Grafing, gegen Angreifer Luis Großmann (Regenstauf).

Der Run auf das 2. Beach Masters war so groß, dass sowohl in der Frauen- als auch in der Männerkonkurrenz nicht alle angemeldeten Teams zum Zuge kamen, denn es waren jeweils nur 16 zugelasssen. Zuschauer waren unerwünscht. Es gab keine Beachparty am Samstagabend. Männer- (Samstag) und Frauenwettbewerb (Sonntag) liefen getrennt ab.

Das Beach Masters fand ohne Freisinger Beteiligung statt, weil sich die beiden erfolgreichen Oldies, Moritz Steinberg und Falk Ullmann, zurückgezogen hatten und der Nachwuchs aus dem Landkreis noch nicht so weit ist, um an so einem Event teilnehmen zu können.

Das spielerische Niveau bei einem Masters ist beachtlich hoch. Fazit nach der Männerkonkurrenz: Die vielen Nachwuchsteams sind kaum noch zu bremsen. Das bekamen die erfahrenen Teams zu spüren. Tim Noack, der vor einigen Jahren noch beim SC Freising im Regionalligateam spielte und danach nach Grafing wechselte, war mit seinem Partner Ben Winter (TSV Grafing) auf Rang vier gesetzt. Beide schieden bereits in der Vorrunde aus. Ausschlaggebend war die Niederlage gegen das Nachwuchsteam Müller/Paduretu (TSV Unterhaching).

Die Meister haben hart zu kämpfen, die Jungen streben nach oben

Das auf Eins gesetzte Duo Benedikt Doranth/Julius Höfer (TSV Grafing), seines Zeichens Bayerischer Meister, musste sowohl im Halbfinale gegen die jungen Dachauer Graven/Rupprecht (2:1) als auch im Finale gegen die Herrschinger Kaminski/Peter (2:0) hart kämpfen, um als Turniersieger seiner Favoritenrolle gerecht zu werden.

Auch bei den Frauen drängen die sehr jungen Teams mit aller Macht nach oben, mussten aber am Sonntag dann doch Lehrgeld bezahlen, was vielleicht auch daran lag, dass immer wieder heftige Regenschauer zu einer Pause zwangen. Im hochklassigen Finale mit den erfahrenen Spielerinnen Marion Schütze (TSV Sonthofen)/Kristin Standhartiner (VC DJK München-Ost Herrsching) und Michaela Henry (SV Lohhof)/Tiana Nicolaus (DJK Augsburg Hochzoll) setzte sich letzteres Duo knapp mit 2:1 (13:15, 15:13, 15:13) durch.

Trotz der veränderten Modalitäten zog SCF-Spartenchef Jankovic ein insgesamt positives Fazit. „Im Umfeld eines solchen Masters organisierten wir in den letzten Jahren stets sehr erfolgreich ein Firmen- und Schüler-Beachturnier. Das fehlte heuer. Und wir waren in der Kürze der Zeit auch nicht in der Lage, uns um Sponsoren zu kümmern.“ Nichtsdestotrotz: Allen Teilnehmern hat’s sichtlich große Freude bereitet, wieder zurück im Wettkampfmodus zu sein.

PETER SPANRAD

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