Portraitfoto von SCK-Trainer Andreas Apold.
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Freut sich über mehr personelle Alternativen: SCK-Trainer Andreas Apold.

Fußball-Kreisliga

„Am Freitag wird die Hütte brennen“: SC Kirchdorf bittet den TSV Allershausen zum Tanz

Ampertal-Derby unter Flutlicht: Der SC Kirchdorf empfängt am Freitag den TSV Allershausen. Die Ziele sind identisch: Beide Teams wollen raus aus dem Keller.

Kirchdorf – Das Derby am Freitag um 18 Uhr zwischen dem SC Kirchdorf und dem TSV Allershausen ist kein Kreisliga-Spitzenspiel. Vielmehr geht es nach dem Stolperstart für beide Mannschaften darum, wer sich Richtung Tabellenmittelfeld orientieren kann.

Während bei den Gastgebern vom SC Kirchdorf die Gesichtszüge nach dem Last-Minute-Sieg beim FC Lengdorf wieder ein wenig entspannter sind, wartet Allershausen auch nach sieben Spieltagen noch immer auf den ersten Saisonerfolg. Derzeit hat das Team von Spielertrainer Michael Stiller nur vier Punkte auf dem Konto und steht auf Tabellenplatz zwölf. „Mit Unentschieden kommt man halt nicht weit“, weiß auch der 48-jährige Übungsleiter. Umso ärgerlicher ist es, dass es seine Mannschaft auch am vergangenen Samstag beim 2:2 gegen Taufkirchen nicht geschafft hat, einen Zwei-Tore-Vorsprung nach Hause zu bringen. Es passierte den Kickern des TSV Allershausen in dieser Runde schon dreimal, dass sie führten und am Ende mit nur einem Punkt dastanden.

Personelle Engpässe beim TSV Allershausen

Trotzdem versuchen die Gäste, das Positive aus dem bisherigen Saisonverlauf mitzunehmen. „Bis auf das Attaching-Spiel waren wir bislang in jeder Partie auf Augenhöhe und hatten sogar Chancen zu gewinnen“, fasst TSV-Abteilungsleiter Philipp Jordan zusammen. Bislang fehlte einfach die personelle Substanz, um konstant Dreier einzufahren. Verletzte und Urlauber sorgten dafür, dass die Auswechselbank verwaist war. Das wird auch gegen Kirchdorf so sein, wo Trainer Stiller ein absolutes Kampfspiel erwartet. Dem müsste sich sein Team im Abstiegskampf allerdings ohnehin stellen.

SC Kirchdorf peilt zweiten Sieg in Serie an

Auch sein SCK-Kollege Andreas Apold glaubt, dass am Freitagabend „die Hütte brennen wird“. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einfachem Fußball und dem Glauben an die eigene Stärke soll gegen Allershausen der zweite Sieg in Serie her. Positiv stimmt den 44-jährigen Coach die Tatsache, dass er durch die Rückkehr von Stefan Lohmeier, Joshua Marx und Stephan Fischer im Vergleich zur Vorwoche wieder mehr Alternativen auf der Bank hat.

Beide Trainer und ihre Vereine freuen sich auf das Ampertal-Derby unter Flutlicht. Zusätzliche Brisanz erhält die Partie durch die Rückkehr von TSV-Stürmer Dario Turkman an seine alte Wirkungsstätte. In Kirchdorf war der 35-Jährige in den vergangenen beiden Saisonen der Toptorjäger gewesen.

Josef Fuchs

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