Welch schreckliche Kraft das Feuer hatte, zeigt diese Luftaufnahme von der ausgebrannten Hopfendarre.
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Welch schreckliche Kraft das Feuer hatte, zeigt diese Luftaufnahme von der ausgebrannten Hopfendarre.

Ehrenamtliche berichten von ihrem Feuer-Einsatz

Beim Brand im Hopfenbetrieb: THW half mit Luftaufnahmen und spezielle Sandbarrieren

  • Armin Forster
    vonArmin Forster
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Neben Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst war beim Brand in Kleingründling auch das THW aktiv. Das liefert nun weitere Einblicke zum Einsatz am Hopfenhof.

Kleingründling – Der Großbrand in einer Hopfendarre in Kleingründling (Markt Nandlstadt) vor gut einer Woche verlangte nicht nur rund 200 Feuerwehr- und Rettungskräften aus der gesamten Region alles ab. Auch die Ehrenamtlichen des Technischen Hilfswerks (THW) sorgten mit hohem körperlichen Einsatz, viel Sachverstand und einigen kreativen Strategien dafür, dass das Feuer nicht noch weiter um sich griff und so angrenzende Gebäude verschont blieben.

Wie die Organisation berichtet, wurde der Fachberater des THW bereits kurz nach der Erstalarmierung an die Einsatzstelle beordert. Da sich in dem Brandobjekt mehrere gefüllte Öltanks befunden hätten, die teilweise ausgelaufen seien, habe man gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt überlegt, wie sich größere Umweltschäden vermeiden lassen können.

Mit Sandsäcken wurde das durch Kraftstoff kontaminierte Löschwasser kanalisiert, um Umweltschäden zu vermeiden.

Um das Löschwasser zurückzuhalten und in geordnete Bahnen lenken zu können, wurde der THW-Ortsverband Freising mit seiner taktischen Sandsackreserve an die Einsatzstelle alarmiert. Denn das THW Freising hält ständig rund 4000 gefüllte Sandsäcke für Notfälle vor. Am Unglücksort errichteten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte dann mehrere Sandsackdämme, die das mit Öl kontaminierte Löschwasser zurückhielten. Dieses Wasser wurde im Nachgang durch ein vom Wasserwirtschaftsamt verständigtes Spezialunternehmen aufgenommen und entsorgt.

Mit bloßem Auge nicht erkennbar, lieferte die Wärmebildkamera der THW-Drohne genaue Bilder der Glutnester ab.

Parallel dazu überwachten Drohnen-Experten des THW die landwirtschaftliche Anlage per Wärmebildkamera, um Glutnester zu lokalisieren und sie an die Löschkräfte weiterzumelden.

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