Er kann nicht mitmischen: Fabian Radlmaier (Mitte) fehlt dem SVA weiterhin wegen eines Muskelfaserrisses.
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Er kann nicht mitmischen: Fabian Radlmaier (Mitte) fehlt dem SVA weiterhin wegen eines Muskelfaserrisses.

Dornach hat sich zuletzt den Frust von der Seele geschossen

Kellerduell: Kann Palzing den Abstand auf den SV Dornach vergrößern?

  • VonMoritz Stalter
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Ein Spiel zweier Mannschaften die im hinteren Tabellendrittel feststecken. SV Dornach geht mit Erfolgserlebnis ins Spiel bei Palzing.

Palzing – Die Ansprüche des SVA Palzing und des SV Dornach sind weit voneinander entfernt. Palzing ist mit dem Ziel „Klassenerhalt“ in die Runde gestartet – und nach dem ersten Saisondrittel sieht es so aus, als würde es bis zum Ende spannend bleiben. Dornach wollte aufsteigen, ist nach einem schwachen Start aber zurückgerudert. Vor dem direkten Duell am Sonntag (14 Uhr) hat der SVA sogar zwei Zähler mehr auf dem Konto. Die Frage ist: Kann Palzing auch bei Tageslicht punkten?

Die Mannschaft von Trainer Sepp Summerer holte in dieser Spielzeit neun Zähler. Die Heimsiege gegen Kammerberg, Eching und Pfaffenhofen wurden unter Flutlicht eingefahren. „Eigentlich müssten wir unsere Partien alle auf den Abend legen“, sagt Summerer. Am vergangenen Samstagnachmittag gab es beim Schlusslicht FC Alte Haide ein 1:2. „Es ist ungünstig gelaufen mit dem Rückstand. Das Spiel zu machen, liegt uns nicht so. Und auf dem Kunstrasen wurde es doppelt schwer.“ Dennoch fand seine Elf zurück, doch ein Gegentreffer in der Nachspielzeit kostete den ersten Auswärtspunkt.

Der SV Dornach kann mehr als die Tabelle verrät

Dornach hat in dieser Saison erst drei Spiele verloren – die wenigsten von allen Teams im hinteren Tabellendrittel. Bis zum ersten Dreier musste die Elf von Toni Plattner aber lange warten. Bis zum vergangenen Spieltag. Beim 6:0 gegen Nord Lerchenau zeigte der SVD, was in ihm steckt, wenn das Team komplett ist. Felix Partenfelder, Manuel Ring und Robert Rakaric erzielten Doppelpacks. Die beiden Letzteren absolvierten nur fünf beziehungsweise vier der acht Dornacher Begegnungen.

Die bereits 15 Punkte Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz und das hohen Tempo der Spitzenteams ASV Dachau und TSV Jetzendorf sind allerdings zu viel, um vorne anzugreifen. „Die Meisterschaft ist für uns erledigt“, erklärte Plattner bereits nach fünf Spieltagen. Für den Abstiegskampf sind die Dornacher aber eigentlich zu gut. Das wissen auch die Palzinger. In einem Spiel ist aber alles möglich – auch wenn dem SVA mit Benedikt Reiter, Fabian Radlmaier, Mathias Reinbacher und Manfred Bullok wichtige Akteure fehlen. Dafür kehren Ivan Rakonic und Stefan Fischer zurück. (MORITZ STALTER)

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