Zum letzten Mal für längere Zeit spielen die Kammerberger (im Bild Patrick Sturm) an einem Sonntag daheim.
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Zum letzten Mal für längere Zeit spielen die Kammerberger (im Bild Patrick Sturm) an einem Sonntag daheim.

Trend bestätigen

SpVgg Kammerberg: Coach Koston trifft auf Vorgänger Ruzak

  • VonMoritz Stalter
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Die SpVgg Kammerberg startet demnächst ein „Pilotprojekt“. So nennt Trainer Matthias Koston den Testlauf, drei Heimspiele bereits am Samstag auszutragen.

Kammerberg – Die Partie gegen den FC Alte Haide-DSC gehört noch nicht dazu. Am Sonntag um 15 Uhr empfängt die Spielvereinigung das Tabellenschlusslicht.

Die Kammerberger haben den Schwung vom 4:0-Auswärtssieg beim TSV Eching mit in die Trainingswoche transportiert. „Die Einheiten waren sehr gut. Wir haben an Sachen gearbeitet, die uns auszeichnen sollen“, berichtet Koston. „Zweikampfstärke und der absolute Wille, Spiele über 90 Minuten zu kontrollieren – da steh ich drauf. Das verlange ich von meinen Spielern.“ Zur Kontrolle gehört Ballbesitz. Und daran arbeiteten die Kammerberger Kicker in den vergangenen Tagen.

SpVgg Kammerberg: Coach Matthias Koston trifft auf Vorgänger Alen Ruzak

Im Spiel gegen Alte Haide können die Koston-Fußballer zeigen, wie weit sie sind. Der Gegner aus der Landeshauptstadt bringt mehr Erfahrung mit. Spieler wie Roman Gertsmann und Nils von der Heide haben ihre Bezirksliga-Qualitäten schon bewiesen. Gertsmann ist mit vier Treffern der beste Torschütze des FC Alte Haide. Am vergangenen Spieltag erzielte er beim 2:1 gegen Palzing den späten Siegtreffer. „Mit Gertsmann und von der Heide haben sie vorne gute Leute. Und hinten stehen sie kompakt. Das macht sie zu einem unangenehmen Gegner“, warnt Koston.

Kammerbergs Trainer freut sich auf das Duell mit seinem Gegenüber Alen Ruzak. Dieser trainierte von 2013 bis 2015 die Kammerberger und wechselte als Feuerwehrmann 2017 nach Reichertshausen. Sein Nachfolger: Koston, der in der Saison 2017/18 seine Trainerkarriere in Reichertshausen startete. „Ich kenne Alen und bin gespannt auf das Duell“, sagt Koston.

Zum Thema „Pilotprojekt“: Durchschnittlich 133 Personen schauten sich die Heimspiele der Kammerberger in der laufenden Saison an. „Es könnten auch ein paar mehr sein. Wir wollen mal testen, ob am Samstag mehr Leute kommen“, sagt Koston. Er weiß: Mit Traditionen zu brechen, ist nicht leicht. Gerade, wenn ein Verein seit Jahren oder Jahrzehnten einen festen Heimspieltag hat. „Die Spieler würden auch lieber am Samstag spielen“, sagt er. Einen Versuch ist es wert. Wichtiger als der Wochentag ist jedoch das Ergebnis. „Ich erwarte eine Partie auf Augenhöhe, die wir gewinnen möchten“, sagt der Trainer vor der Partie gegen Alte Haide.  (Moritz Stalter)

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