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SpVgg Kammerberg: „Wir wollen oft zu viel“ - Kellerduell gegen Eching

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Matthias Koston coacht sein Team von der Seitenlinie aus.
„Wir müssen taktisch sauberer spielen“: Kammerberg-Coach Matthias Koston wünscht sich mehr Konstanz. © Michalek

Die SpVgg Kammerberg trifft im Kellerduell auf den TSV Eching. Die Koston-Elf lässt in der bisherigen Saison vor allem eins vermissen: Konstanz.

Samstag, 15 Uhr: Die SpVgg Kammerberg gastiert am 10. Spieltag der Bezirksligasaison 2021/2022 beim punktgleichen TSV Eching. Beide Teams stehen mit sieben Punkten im Tabellenkeller – und beide durchlebten ein unangenehmes vergangenes Wochenende. Liebend gerne würden sie sich dafür rehabilitieren – am besten natürlich mit einem Sieg.

„Wir können mehr, schenken aber zu viel her in dieser Saison. Die Punkte müssen wir uns zurückholen“, sagt Kammerbergs Trainer Matthias Koston. Zuletzt gab es im Wechsel Siege und Pleiten. Beim 2:0-Sieg gegen Schwabing spielten die Kammerberger gut, eine Woche später beim 1:2 gegen Rohrbach kosteten individuelle Fehler Punkte. Konstanz? Fehlanzeige. „Wir müssen taktisch vorne und hinten sauberer spielen“, fordert Trainer Koston.

TSV Eching und SpVgg Kammerberg weisen Parallelen im Saisonverlauf auf

Der TSV Eching ist eine Kopie der SpVgg. Auch bei den Zebras wechselten sich in den vergangenen Wochen gute und schwächere Leistungen ab. Gründe dafür gibt es mehrere, wobei die personelle Situation eine Rolle spielt. Wenn Spieler zurückkommen, fallen andere dafür aus. „An der Gesamtsituation ändert sich nichts“, sagt Co-Spielertrainer Alexander Günther. Gegen Kammerberg müssen die Echinger unter anderem auf Luka Topic verzichten. Der torgefährlich Innenverteidiger ist im Urlaub. Dafür kehrt Stürmer Alex Beer zurück. „Er ist mit seiner Erfahrung wichtig für uns“, sagt Günther.

Die Routine – oder genauer: mangelnde Routine – ist eine weitere Parallele zur Spielvereinigung. Die Kammerberger sind nicht mit erfahrenen Spielern gesegnet. „Wenn es in der 80. Minute 1:1 steht, musst du auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Wir wollen oft zu viel“, sagt Koston. Der Ehrgeiz kostet mehr, als dass er hilft. Koston: „Wir haben eine junge Mannschaft und Fehler gehören dazu. Die müssen wir aber trotzdem abstellen.“

Beide Teams benötigen einen Sieg

Für einen Trainer ist das eine große Herausforderung. „Es ist schwierig, die Spieler einzubremsen, wenn die merken, dass drei Punkte möglich sind“, so Koston.

Konstanz gibt es immerhin beim Kammerberger Kader. Der bleibt unverändert gegenüber dem 1:2 gegen Rohrbach. „Gegen Eching stellen wir uns auf ein absolut offenes Spiel ein. Es wird die Mannschaft gewinnen, die besser arbeitet“, denkt Koston. Auch die Echinger gehen auf Sieg. „Nachdem Palzing gewonnen hat, sind wir auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Wir wollen unbedingt in Kammerberg gewinnen. Das wäre wichtig. Irgendwann müssen wir eine Serie starten. Am besten an diesem Wochenende“, sagt Echings Co-Spielertrainer Günther.  (Moritz Stalter)

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