Michael Schütz coacht sein Team von der Seitenlinie aus.
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Da geht’s lang: Zebras-Trainer Michael Schütz hofft, dass in Rohrbach ein positives Ergebnis rauskommt.

Wenig Konstanz beim Team von Michael Schütz

Wundertüte TSV Eching: Jetzt gehts zum TSV Rohrbach

  • VonMoritz Stalter
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Die Fußballer des TSV Eching treten für verlässliche Spielprognosen noch zu instabil auf. Der nächste Gegner TSV Rohrbach hat etwas, was den Zebras fehlt.

Eching – Die Stimmung war beim TSV Eching nach der 0:4-Schlappe gegen Kammerberg erst einmal im Keller. Das änderte sich rasch. „Wir hatten einen Mannschaftsabend und haben unglaublich viel Spaß gehabt“, berichtet Trainer Michael Schütz. Und weiter: „Es ging ziemlich schnell von enttäuscht zu gut gelaunt über.“ Schütz erklärt, die Partie habe keine Spuren hinterlassen. Am Sonntag (14.30 Uhr) wollen die Zebras dies beim TSV Rohrbach beweisen. Ob das gelingt? „Unsere Spiele sind wie Überraschungseier – wir wissen nicht, was rauskommt“, meint der Coach. Das könnte sich demnächst ändern.

Philippe Göbel fällt wegen eines Muskelfaserrisses aus

Die Echinger litten zu Saisonbeginn darunter, dass es von Spiel zu Spiel größere personelle Veränderungen gab. Nicht selten musste Schütz auf vier, fünf Positionen umstellen. Auch in Rohrbach wird der Kader nicht komplett sein. Philippe Göbel erwischte es zuletzt. Er wird wegen eines Muskelfaserrisses ausfallen. „Sonst sieht es bis auf ein paar Blessuren ganz gut aus“, sagt Schütz. Ein wichtiger Zusatz: „Natürlich ist der eine oder andere Spieler konditionell noch weit entfernt vom Maximum.“

TSV Eching: Das Zauberwort heißt Kompensation

Echings Gegner ist einen Schritt weiter. Auch die Rohrbacher hatten zu Saisonbeginn Probleme, zuletzt haben sie aber drei Siege in Serie eingefahren. In der Tabelle ging es im Eiltempo mehrere Plätz nach oben auf Rang neun. Die Rohrbacher haben das, was den Zebras abgeht: Spieler mit eingebauter Torgarantie. Michael Humbach zum Beispiel. Der erzielte in den vergangenen beiden Spielzeiten 16 und 17 Treffer. Auch Oliver Duchale ist immer für Tore gut. Heuer ist Dominik Kaindl auf einem guten Weg. Der Standardspezialist steht bei fünf Kisten. Schütz: „Uns fehlt ein Stürmer, der zehn bis 15 Tore macht.“

Das Zauberwort heißt Kompensation. Die Echinger müssen dies ausgleichen, indem sie sich als Team klare Chancen erspielen und nicht auf die individuelle Klasse Einzelner verlassen. Eingespielt zu sein, würde helfen. Und auch wenn die Zebras besser aufgestellt sind als zuletzt, wird es dauern, bis sie stabil auftreten. Bis dahin gilt das Prinzip „Überraschungsei“. „Die Mannschaft trainiert gut. Aber wie es dann wird, kann ich nicht einschätzen“, sagt Schütz.

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