Beim Merkur CUP spielte Yves-Etienne Boyer (erste Reihe ganz links) noch unter der Regie seines Vaters (zweite Reihe ganz links)
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Beim Merkur CUP spielte Yves-Etienne Boyer (erste Reihe ganz links) noch unter der Regie seines Vaters (zweite Reihe ganz links)

Patrice Boyer: „Der Mekur CUP ist ein Sprungbrett für junge Talente“

Yves-Etienne Boyer: Über den BC Attaching zum FC Ingolstadt

  • vonJochen Jürgens
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Trainer, Schiedsrichter, Technische Leiter – in den vergangenen Wochen beleuchtete unsere Zeitung viele Perspektiven und Geschichten rund um das Buch der Werte des Merkur CUP.

Zum Abschluss der Serie kommen heute zwei Väter zu Wort, deren Söhne es in die Nachwuchsmannschaften des FC Ingolstadt 04 beziehungsweise des FC Bayern München geschafft haben. Und in einer der nächsten Ausgaben lesen Sie ein Interview mit Jung-Profi Alexander Lungwitz, der 2010 im Trikot des TSV Eching am größten E-Jugend-Fußballturnier der Welt teilgenommen hat.

Patrice Boyer: „Der Merkur CUP ist ein Sprungbrett“

Wegen seiner Reichweite erfreut sich der Merkur CUP auch bei den Scouts der oberbayerischen Proficlubs großer Beliebtheit, um besonders talentierten Buben mögliche nächste Schritte ihrer noch jungen Karrieren aufzuzeigen. „Der Merkur CUP ist ein Sprungbrett für die Kids, das ist definitiv richtig“, bestätigt Patrice Boyer. Sein Sohn Yves-Etienne (11) wagte den Schritt vom BC Attaching zu den „Schanzern“ nach Ingolstadt. „Es geht ihm dort ganz gut, er hat einen unglaublichen Sprung gemacht“, lobt Papa Boyer seinen Sprössling und hebt den taktischen Bereich sowie Schnelligkeit und Spielübersicht besonders hervor.

„Für mich zählt, ihn so gut wie möglich dabei zu unterstützen“, sagt Boyer. Sein Sohn trainiert dreimal wöchentlich beim FCI, was pro Einheit inklusive Hin- und Rückfahrt zirka vier Stunden Zeitaufwand bedeutet. „Während des Trainings gehe ich in Ingolstadt zum Laufen oder arbeite am Laptop, um die Wartezeit zu nutzen“, erläutert Boyer.

Brandon Happi Monthe zog es 2011 zum FC Bayern München

Ein weiterer ehemaliger BCA-Kicker trägt mittlerweile bereits in der achten Saison die Vereinsfarben des FC Bayern München: Brandon Happi Monthé (17) zog es 2011 zum deutschen Rekordmeister. „Er ist sozusagen dienstältester Spieler in seiner Mannschaft“, erzählt sein Vater Francis. Zu den Trainingseinheiten des U17-Bundesligisten, bisher unter der Leitung von WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose, wird Brandon eigens vom Fahrdienst des FCB abgeholt und gebracht. „Zu Spielen und Turnieren habe ich ihn schon europaweit begleitet“, berichtet der Papa, dessen Sohn einst beim Talenttag unter 500 Kindern auf sich aufmerksam gemacht hat. „Die bisherige Zeit beim FC Bayern würde ich auf einer Skala von null bis zehn mit neun bis zehn bewerten“, blickt der stolze Vater zurück. 

( JOCHEN JÜRGENS)

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