Daniel Mömkes rechts enteilt einem Gegenspieler.
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Dieser Sieg gibt Selbstvertrauen: Co-Spielertrainer Daniel Mömkes (r.) führte Kranzberg am Dienstag mit zwei Toren und einer Vorlage zum 4:0-Erfolg gegen Lengdorf.

Bereits drei Saisontreffer

Daniel Mömkes vom SV Kranzberg: Der Torjäger und die jungen Wilden

  • VonRedaktion Freising
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Daniel Mömkes ist in Kranzberg voll angekommen. Darum sind seine Qualitäten für das Kreisliga-Team der SVK-Fußballer so wichtig.

Kranzberg – Der Tabellenachte SV Kranzberg hat mit Daniel Mömkes einen echten Goalgetter in seinen Reihen. Zuletzt erzielte er zwei Tore selbst und legte ein drittes mustergültig per Kopf auf. Insgesamt kommt der 29-jährige spielende Co-Trainer in dieser Saison bislang auf drei Treffer. Das klingt nicht nach besonders viel, ist jedoch im Fall des SV Kranzberg durchaus bemerkenswert.

Der Kreisliga-Aufsteiger aus dem Jahr 2019 probiert nämlich seit Beginn, mit sehr vielen jungen Spielern die Klasse zu halten. Und wenn es in Kranzberg junge Mannschaft heißt, dann ist richtig jung gemeint: Beim 4:0 am Dienstag gegen den FC Lengdorf betrug das Durchschnittsalter der Startformation etwas mehr als 23,5 Jahre. Und dabei ragten die drei „Senioren“ Christoph Holmeier (30), Mömkes (29) und Simon Hauner (27) schon extrem heraus. Beim ersten Kreisliga-Spiel 2019 gegen Wörth lag der Startelf-Altersdurchschnitt nur knapp über 22 Jahren.

Daniel Mömkes ist ein Spieler, der den Unterschied machen kann

Das Problem: Die jungen Wilden zerreißen sich zwar auf dem Platz, sind aber nicht immer effektiv und abgeklärt. Vor allem bei den geschossenen Toren ist Kranzberg trotz teilweise attraktiver Spielweise meist am Ende der Rangliste zu finden. Um das zu beheben, wurde im Jahr 2020 Daniel Mömkes aus Moosinning geholt. Als spielender Co-Trainer ist der Stürmer für Coach Anton Kopp eminent wichtig: Zum einen könne er die jungen Teamkollegen auf dem Feld führen und gleichzeitig von seiner Erfahrung und dem exzellenten taktischen Verhalten profitieren lassen. Zum anderen sei Mömkes als Fußballer ein Typ, der mit seiner Routine und Torjägerqualität den Unterschied machen könne, sagt Kopp. In der Zusammenarbeit sei der Familienvater ein netter, ruhiger Charakter, der in der Trainingsarbeit Impulse setze und gute Ideen für den Verein einbringe.

Der 29-jährige Stürmer ist inzwischen in Kranzberg voll angekommen: „Ich habe den Wechsel nie bereut, bin jetzt hierher gezogen, bleibe hier ansässig und möchte dem Verein helfen, viel zu erreichen. Das geht aber nur Schritt für Schritt“, betont Mömkes. Dass bei diesen Schritten die eigene Torbilanz manchmal leidet, stört den Torjäger nicht. Die Mannschaft sei sehr jung, manchmal merke man, dass viele im Kopf noch etwas reifer werden müssen. Da müssten er und die älteren Kollegen das Team auch mal mitziehen. Dafür profitierten alle davon, wenn es läuft. „Denn allein geht gar nix. Nur wenn man als Mannschaft gut nach vorne spielt, ist es einfach, Tore zu schießen“, weiß der Co-Spielertrainer.

Am Montag geht‘s gegen den TSV Au

Nicht nur die Entwicklung auf dem Feld, sondern auch der Teamgeist und die gute Stimmung neben dem Platz lassen Mömkes sehr zuversichtlich auf das Ziel Klassenerhalt schauen. „Für die nächste Partie nehmen wir das Positive aus dem 4:0 gegen Lengdorf mit, wir haben Selbstvertrauen getankt“, erklärt der 29-jährige. „Denn es war schon schwierig, nach den letzten beiden schwächeren Spielen den Kopf wieder frei zu kriegen. Mit dem Rückenwind und dem Sieg gehen wir am Montag gegen den TSV Au hochmotiviert rein.“

Das wird auch nötig sein. Denn die Holledauer, die in der Trefferstatistik noch hinter Kranzberg rangieren, haben ihre Partie in der Englischen Woche gegen den TSV Moosburg ebenfalls mit 4:0 gewonnen und damit den ersten Saisonsieg gefeiert. Ein Torfestival ist am Montag trotzdem nicht zu erwarten, auch wenn beim TSV Stürmer Dominic Schermbach ins Team zurückkehrt, um gegen Daniel Mömkes zum Duell der Torjäger anzutreten. (Josef Fuchs)

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