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Mario Spoljaric (49) freut sich über das Comeback seiner Truppe.   

Dietersheims Spoljaric im Interview

„Dass uns Moosburg zurück ins Boot holt, war nicht abzusehen“

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Dietersheims Abteilungsleiter Spoljaric hofft auf Sieg gegen Vatanspor, plant aber mit der Relegation. Das Interview mit dem 49-jährigen SV-Macher. 

Dietersheim – Mit dem 4:2-Heimsieg gegen Istanbul Moosburg konnte sich der SV Dietersheim schon in der Vorwoche die Relegation sichern. Sogar von der Meisterschaft und dem damit verbundenen, direkten Aufstieg darf noch geträumt werden: Zwei Zähler steht der SVD aktuell hinter Tabellenführer Vatanspor. Morgen kommt es zum direkten Duell, in dem man vorübergehend vorbeiziehen und die Freisinger ordentlich unter Druck setzen könnte. Am letzten Spieltag hat Dietersheim spielfrei und Vatanspor muss bei der SGT Istanbul ran. Das Tagblatt sprach mit SVD-Abteilungsleiter Mario Spoljaric über die erfolgreiche Saison sowie die kommende Aufgabe gegen Vatanspor und die etwaige Relegation zur Kreisklasse.

Herr Spoljaric, die Spielzeit 2018/19 war für den SV Dietersheim eine mit vielen Höhen, aber auch einem kurzzeitigen Tief. Welches Fazit ziehen Sie?

Zu Beginn war unsere Zielsetzung schon, ganz oben mitzuspielen. Die Herbstmeisterschaft war – trotz einem Spiel mehr als die Konkurrenz – eine schöne Momentaufnahme und Bestätigung unserer Ansprüche. Nach dem schlechten Start in die Rückrunde, mit zwei Niederlagen aus drei Partien, hatte ich das Thema Aufstieg ehrlich gesagt schon abgeschrieben gehabt. Vatanspor und Istanbul haben zu diesem Zeitpunkt ja alles relativ souverän gewonnen. Vielleicht konnten wir mit dem Druck der guten Hinrunde einfach nicht umgehen. Dass die Moosburger dann aber dreimal patzen und uns wieder zurück ins Boot holen, war absolut nicht abzusehen. Jetzt schon sicher in der Relegation zu stehen, ist ein tolles Resultat, das uns keiner mehr nehmen kann!

Sogar die Meisterschaft ist mit einem Sieg in Ihrem letzten Ligaspiel gegen Vatanspor noch möglich. Wie realistisch schätzen Sie diese Chance ein?

Vatanspor ist eine sehr starke Mannschaft. Seit der Winterpause haben sie in allen Spielen überzeugt. Die Niederlage gegen Attaching hat aber nun aufhorchen lassen. Ich bin überzeugt, dass wir dieses Duell gewinnen können – wie auch in der Hinrunde. Damals war es ein enges, umkämpftes Match. Das erwarte ich auch am Sonntag wieder. Vatanspor würde ein Punkt zur Meisterschaft reichen. Ich denke, dementsprechend verhalten werden sie zu Beginn auch auftreten. Selbst wenn wir am Sonntag gewinnen sollten, rechne ich aber damit, dass wir in die Relegation gehen. Vatanspor hat das letzte Spiel ja gegen Istanbul, bei denen es um nichts mehr geht. Ich denke nicht, dass sich Moosburg noch einmal aufrafft.

Ginge es in die Relegation, wäre es die zweite in Folge. Im vergangenen Jahr war bereits nach der ersten Runde gegen den VfB Hallbergmoos II Schluss. Ist es ein Vorteil, dass man die Erfahrung gemacht hat, schon einmal so ein Endspiel bestritten zu haben?

Ich glaube schon, dass diese Erfahrung ein Vorteil sein kann. Man hat gemerkt, dass einige unserer Spieler im letzten Jahr die Hosen voll hatten. Das ist aber auch klar, wenn plötzlich 400 Zuschauer da sind. Auch von der Vorbereitung und der Anspannung ist das immer noch einmal etwas völlig anderes als ein normales Ligaspiel. Was uns und allen Konkurrenten entgegenkommt, ist der neue Modus, bei dem es wegen den beiden Relegationsplätzen in der Kreisklasse nur noch eine Runde gibt. Das heißt, man hat ein Endspiel um den Auf- bzw. Abstieg.

Haben Sie sich schon mit den potenziellen Gegnern beschäftigt?

Betrachtet man die aktuelle Tabelle der Kreisklasse, sind Haag oder Eichenfeld die wahrscheinlichsten Relegationsgegner. Wir kennen beide Mannschaften: Eichenfeld natürlich aus der letzten Saison, wo sie in unserer Liga Meister wurden, und die Haager aus einem Testspiel in der Vorbereitung. Beide schätze ich stark ein! Grundsätzlich denke ich, dass das Momentum für die A-Klassisten sprechen sollte, weil diese ja aus einer erfolgreichen Saison mit vielen Höhen kommen.

Interview: Sebastian Dobler

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