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Klare Sache: Der TSV Eching unterstrich mit dem Kantersieg über Pfaffenhofen seine derzeit g ute Form.

Bezirksliga 

TSV Eching untermauert Ansprüche

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Eching – Hätte jemand Echings Trainer Gerhard Lösch gesagt, dass seine Mannschaft am sechsten Spieltag gegen den FSV Pfaffenhofen mit 6:1 gewinnen würde, Lösch hätte sein Gegenüber für verrückt erklärt. Die Zebras haben das Duell gegen den einen der Saisonfavoriten dank eines Fußballfests in der zweiten Halbzeit tatsächlich in dieser Höhe gewonnen und gehören spätestens jetzt selbst zum Favoritenkreis. Die Pfaffenhofener hängen erst einmal im Tabellenkeller fest.

Lösch veränderte seine Startelf gegenüber dem 3:0-Sieg in Finsing am vergangenen Spieltag auf zwei Positionen: Maxi Ceballos stürmte für Alexander Beer und Timo Schaffhauser spielte auf der linken Seite, für ihn blieb Marcel Gessler auf der Bank. Die Echinger waren von Beginn an gut im Spiel, nur einmal sah die Defensive schlecht aus. Das bestrafte Simon Heigl, in dem er sich auf der linken Seite gegen mehrere Zebras durchsetzte und aus spitzem Winkel ins lange Eck traf. „Das darf uns nicht passieren“, kommentierte Trainer Lösch.

Eching hatte auch danach deutlich mehr Ballbesitz, die Pfaffenhofener agierten passiv. „Sie haben uns machen lassen“, so Löschs Eindruck. Und weiter: „Das hat mich verwundert.“ Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, welche Wendung die Partie nehmen sollte. Während die Spielanlage der Echinger stimmte, kam der letzte Pass zu ungenau. Bis in der 44. Minute Timo Schaffhauser zentral im Strafraum angespielt wurde. Der Sommerzugang drehte sich und glich die Partie mit seinem ersten Treffer im dritten Einsatz aus.

Nach dem Wechsel verstrichen neun Minuten, bis sich die Ereignisse überschlugen. In der 54. Minute stellte Maxi Ceballos nach einem Niggl-Freistoß per Kopf auf 2:1, vier Minuten später sah Pfaffenhofens Marco Krammel nach einem gestreckten Bein gegen Thomas Niggl die Rote Karte. „Gelb hätte es wahrscheinlich auch getan“, sagte Lösch. Dann fügte er an: „Gegen den FC Alte Haide hatten wir vor einigen Wochen in Überzahl ein 4:1 verspielt, ein Déjà-vu wollten wir auf keinen Fall.“

Als Timo Schaffhauser nach einem Steilpass von Phil Schuler auf 3:1 stellte, wusste Lösch, dass es keine Wiederholung geben würde. Wie bei den ersten drei Treffern, stürmte die gesamte Mannschaft zum Torschützen. Auch Lösch gehörte zur Jubeltraube an der Eckfahne.

In der Schlussphase bauten Phil Schuler (69.), Maxi Ceballos (77.) und der eingewechselte Julien Santana-Mielke (84.) das Ergebnis in die Höhe. „Es wären sogar ein höherer Sieg drin gewesen, aber wir wollen mal nicht übertreiben. Heute waren wir sehr gut – und das habe ich der Mannschaft auch nach dem Spiel gesagt“, so TSV-Trainer Lösch nach dem fünften Sieg im sechsten Saisonspiel (dazu ein Remis).

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