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Da war noch nicht alles Gold, was glänzt: Die Fußballer des SE Freising – hier mit Andreas Schredl beim Kopfball – taten sich zum Auftakt nach der Winterpause schwer. Gegen den Vorletzten Simbach gab’s einen 4:3-Zittersieg.

Fußball - Landesliga

Echter Härtetest für den SE Freising

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Sind die Fußballer des SE Freising reif dafür, im Aufstiegsrennen der Landesliga Südost ein wichtiges Wörtchen mitzureden? Unter anderem darum wird es am Freitagabend gehen, wenn mit dem TSV Grünwald der Tabellenvierte zum Topspiel in der Savoyer Au gastiert und den aktuellen Liga-Zweiten aus Freising herausfordert. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Freising – Die Geschehnisse in der jüngsten Partie könnte man durchaus als Warnung verstehen. Zum Auftakt nach der Winterpause traten die Fußballer des SE Freising zu Hause gegen den Vorletzten aus Simbach an. Doch es dauerte bis zur sprichwörtlich letzten Sekunde, ehe der Dreier mit einem 4:3-Zittersieg eingetütet war. Eine Woche darauf war das Team zum Zuschauen verdammt, da das Geläuf beim FC Töging nicht spielfähig erschien. „Wir hätten gerne gespielt, um im Rhythmus zu bleiben“, bestätigt SEF-Co-Trainer Fabian Herrmann, der Coach Alex Plabst (Sprunggelenks-Arthroskopie) nach wie vor an der Seitenlinie vertritt. Doch vielleicht hat das spielfreie Wochenende auch gut getan, um nach einer anstrengenden Vorbereitung mit zahlreichen Testpartien wieder zu Kräften zu kommen.

Zugleich hatten die Lerchenfelder Zeit, um an den Dingen zu feilen, an denen es gegen Simbach gehapert hatte: an der Vermeidung völlig unnötiger Gegentore. Zwei der drei Treffer fingen sich die Gelb-Schwarzen nach Ecken – und auch beim dritten Tor nach einem weiten Freistoß sahen die Freisinger Hintermänner nicht gerade gut aus. „Bisher war die Verteidigung unser Prunkstück“, analysiert Co-Trainer Herrmann. „Deswegen haben wir unseren Fokus auf die Defensive gelegt.“ Denn für Anfälligkeiten bei Standards waren die Freisinger nicht wirklich bekannt, gegen Simbach wurde der SEF dann aber auf dem falschen Fuß erwischt. Erst als Herrmann nach dem Seitenwechsel mit der Hereinnahme von Vitus Kirchberger auf eine Dreierkette umgestellt hatte, lief’s besser. Der 23-jährige Innenverteidiger hatte in den Testspielen nicht immer zufriedenstellende Ansätze gezeigt, weshalb ihm zunächst nur der Platz auf der Bank blieb. Gegen Grünwald könnte das Eigengewächs jedoch wieder von Beginn an auflaufen. Denn zum einen werden die Freisinger ihre Schlüsse aus dem Simbach-Match ziehen, als in der Verteidigung nicht alles sattelfest war. Und zum anderen wird eine personelle Rochade unausweichlich sein, weil mit Jonas Mayr ein Akteur aus der Anfangsformation ausfallen wird. Ihn plagen derzeit Probleme am Sprunggelenk. Es ist daher naheliegend, dass Kirchberger für ihn in die Startelf rutscht. Doch auch darüber hinaus steht die (defensive) Aufstellung noch nicht fest. Herrmann: „Das wird bis kurz vor dem Spiel offen sein.“

Ansonsten erwarten die Freisinger ein enges Match: Acht Zähler Rückstand haben die Gäste aus dem Münchner Süden aktuell auf den SEF, es dürfte für den TSV vielleicht die entscheidende Partie der Rückrunde sein. „Wir wissen um die Brisanz“, sagt Herrmann. „Für Grünwald könnte es die letzte Chance sein, noch heranzuschmecken. Deshalb werden sie Gas geben.“

Mögliche Aufstellung:

Wachenheim – Schredl, Schmid, Kirchberger, Schleicher – Thalhammer – Manhart, Schmuckermeier, Nguelefack, Tiric – Hohlenburger.

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