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„Eine Lösung, die sofort funktioniert“: TSV Eching befördert Alexander Günther zum Chefcoach

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Foto mit Stefan Karl, Alexander Günther und Fabian Goldstein.
Volle Konzentration auf die Mission Klassenerhalt: (v. l.) Co-Spielertrainer und Winterneuzugang Stefan Karl, Coach Alexander Günther und Echings Fußball-Abteilungsleiter Fabian Goldstein. © Gerd Beer

Die Entscheidung, wer Nachfolger von Trainer Michael Schütz wird, ist gefallen: Alexander Günther steigt beim TSV Eching zum Chefcoach auf.

Eching – Der TSV Eching hat ein neues Trainergespann: Alexander Günther, bislang Co-Spielertrainer, steigt zum Chefcoach auf. Seine bisherige Rolle übernimmt Winterneuzugang Stefan Karl, den Günther bereits „ewig“ kennt und zu dem er ein „Vertrauensverhältnis“ pflegt. TSV-Vorsitzender Manfred Oster und Fußball-Abteilungsleiter Fabian Goldstein ist die Entscheidung pro Günther leicht gefallen: „Wir sind von Alex als Typ total überzeugt. Und er ist eine Lösung, die sofort funktioniert“, betont Oster.

Günther beerbt Trainer Michael Schütz, von dem sich die Echinger zu Beginn der Winterpause getrennt haben. Bei fünf Punkten Rückstand auf Abstiegsrelegationsrang zwölf wird der Klassenerhalt in der Bezirksliga Nord eine riesige Herausforderung. „Die Position von Alex ist jedoch nicht vom Ausgang der Saison abhängig. Wir planen auch für den Worst Case mit ihm“, erläutert Vereinschef Oster.

Günther freut sich auf „eine tolle Herausforderung“

Günther freut sich über seine Beförderung, auch wenn er mit Schütz gerne zusammengearbeitet hat. „Ich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber natürlich ist es eine tolle Herausforderung“, sagt der 33-Jährige. Günther hat sich im Eiltempo in Eching eingelebt. Der bayernligaerfahrene Mittelfeldspieler war im Sommer 2021 zu den Zebras gewechselt, um Schütz als Co-Trainer zu unterstützen und die junge Mannschaft als zentrale Figur auf dem Platz zu führen.

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Mit seinem Auftreten hat er nicht nur bei der Vereinsführung Eindruck hinterlassen. „Alex ist sehr reflektiert, analytisch und kommunikativ. Bei den Spielern ist er angesehen und anerkannt“, sagt Oster und spricht damit auch für Abteilungsleiter Goldstein. Was Oster außerdem beeindruckte: „Er identifiziert sich total mit dem Verein, ist mit Herzblut und Verstand bei der Sache. Darüber hinaus bringt er einen externen Geschmack mit, hat aber auch schon ein bisschen Stallgeruch.“

TSV Eching verpflichtet neuen Co-Spielertrainer

Für Günther ist es der erste Cheftrainer-Posten. Um sich bestmöglich auf die neue Aufgabe zu konzentrieren, werde er auf eigene Einsätze verzichten. „Geplant ist es nicht, dass ich noch selbst spiele. Wir bekommen ja auch Spieler zurück. Jan Strehlow zum Beispiel, der uns als Führungsspieler mit seiner Erfahrung weiterhilft“, sagt Günther. Seine Rolle auf dem Platz könnte der neue Co-Spielertrainer Karl übernehmen. „Wir denken gleich, haben die gleiche Philosophie. Stefan kann mit seiner Führungsqualität vorangehen“, sagt Günther über den 32-Jährigen.

Karl spielte früher beim FC Eintracht Bamberg in der Bayernliga und absolvierte für den Club in der Saison 2012/13 sogar eine Partie in der Regionalliga. Dass Karls letzter Pflichtspieleinsatz lange zurückliegt, sieht Günther nicht als Problem: „Stefan ist fit. Ich bin zu 100 Prozent von ihm überzeugt“, sagt der neue Zebras-Chefcoach. Karl ist flexibel einsetzbar, er spielt aber bevorzugt auf den Außenpositionen. Anders als Günther, der das Team im Zentrum führte und nach wie vor an den Klassenerhalt glaubt: „Es sind fünf Punkte. Wir sind noch nicht abgeschlagen.“

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