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Mit vollem Einsatz zum (Tor-) Erfolg: TSV Echings Neuzugang Niklas Hoffmann

Einstand nach Maß mit zwei Toren

Eching - Neuzugang Niklas Hoffmann ist beim TSV Eching voll eingeschlagen und traf doppelt beim 4:0-Sieg gegen Großhadern

Aufstellung: Kozel – Edlböck, Züfle, Ehbauer, Enckell – Rödl, Eichler, Potenza, Schindler - N.Hoffmann, Hrgota

So dürfte es nach seinem Gusto durchaus weitergehen, zumal heute um 18 Uhr mit dem SV Erlbach wieder eine Mannschaft aus den Niederungen der Bezirksoberliga auf die Echinger wartet. Hoffmann gibt sich indes betont vorsichtig – auch die 1:6-Klatsche der Erlbacher gegen Garching wertet der gebürtige Westfale eher als Nachteil für seine Zebras: „Die haben vor eigenem Publikum was gutzumachen, während wir erst mal zwei Stunden im Bus da hin gurken müssen.“ Dennoch: Als einziges Team des Tableaus sind die Echinger noch ohne Gegentreffer – wenn diese Serie auch in Erlbach hält, ist der Start in die Spielzeit endgültig geglückt: „Momentan haben wir sieben Punkte, das liest sich ganz nett. Allerdings war Ampfing im ersten Spiel auch der einzige ernst zu nehmende Gegner“, erinnert sich Hoffmann, der nach den Stationen Arminia Bielefeld, SC Herford und SC Paderborn im Jahr 2006 des Medizinstudiums wegen nach Bayern übergesiedelt ist. Wie auch sein Bruder Janis, der neue Kapitän der Schwarzhosen. Der kickt bereits seit knapp einem Jahr für Eching – ein Engagement, das Niklas vermittelt hat: „Über Peter Enckell kam der Kontakt zu Eching zustande, und jetzt wiederum hat auch mein Wechsel geklappt.“ Zuletzt hatte Niklas Hoffmann in der Kreisklasse beim TSV Indersdorf gegen den Ball getreten, was aber weniger sportliche als vielmehr regenerative Ursachen hatte. In den Jahren 2006 und 2007 beim SC Fürstenfeldbruck hatte sich der Angreifer jeweils einen Kreuzbandriss zugezogen und wurde so knapp drei Jahre lang außer Gefecht gesetzt. Jetzt in Eching will’s der Student aber auch sportlich nochmal wissen. Beim TSV glaubt er auch an der richtigen Adresse zu sein: „Mir gefällt’s sehr gut, die Mannschaft ist jung und willig, und die Strukturen im Verein sind auch in Ordnung.“ Ob’s mit dem Aufstieg klappt, diese Prognose sei noch abzuwarten, aktuell gelte die offizielle schwammige Vorgabe, oben mitzuspielen. Auch dazu ist ein Erfolgserlebnis beim SV Erlbach nötig. Die Mannschaft von Trainer Thomas Köstner hat aber trotz 15 neuer Akteure im Kader sportliche Existenzsorgen, kassierte zuletzt gegen den VfR Garching die Gegentreffer gleich im halben Dutzend. Da Niklas Hoffmann nun in Form ist und auch Goalgetter Fabijan Hrgota wieder im Kader des TSV steht, sollten auch die Zebras als Verfolger des Tabellenführers SV Kirchanschöring Zählbares für die zweistündige Rückfahrt im Bus mitnehmen können.

von Bernd Wagner

Quelle: fussball-vorort.de

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