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Hoffnungsträger im Schlussspurt: Mensur Hamzagic erzielte bislang 13 Treffer für den SC Kirchdorf in der Kreisklasse. Am Sonntag steht die Partie in Gammelsdorf an. 

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„Endspiel“ in Gammelsdorf, Groß hinterlässt Chaos beim SC

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Landkreis – Die Aufmerksamkeit der ganzen Liga richtet sich auf das vorgezogene „Endspiel“ um die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die Kreisliga, wenn sich die FVgg Gammelsdorf und der SC Kirchdorf gegenüberstehen.

Überflüssig zu erwähnen, dass beide Teams auf das Match brennen und mit einer großen Kulisse zu rechnen sein dürfte. Gewinnt Gammelsdorf, darf an der Friedrichstraße in grün/weiß gefeiert werden. Sollte Kirchdorf als Sieger vom Platz gehen, hätte es der SCK am finalen Spieltag in einer Woche selber in der Hand, daheim gegen Wolnzach den Titel unter Dach und Fach zu bringen. Bei einem Remis bliebe der leichte Vorteil auf Seiten der FVgg, die allerdings noch eine schwere Auswärtsaufgabe beim Tabellendritten TSV Au zu bewältigen haben wird. Zu hoffen bleibt nur, dass sich die gewiss hohe Anspannung und hitzige Atmosphäre bei zu erwartenden 30 Grad Celsius nach Abpfiff nicht in unschönen Handgreiflichkeiten entlädt, wie vor drei Jahren an gleicher Stelle geschehen, als der TSV Nandlstadt in letzter Sekunde zum 2:2 ausglich und so Palzing zum Meister machte. 

Vor dem finalen Saisonspiel des SC Freising, der morgen den SV Pulling empfängt, sorgte eine Kurzmeldung in unserer Zeitung für Aufsehen im Landkreis. Noch während der Ausschusssitzung des Sportclubs legte der langjährige Fußballchef Ludwig Groß sein Amt nieder, was zum jetzigen Zeitpunkt überraschend kam. Zu den Gründen schweigt Groß bis dato, und der Vereinsvorstand Dieter Hillenbrand war in den letzten Tagen leider nicht erreichbar. Kommissarisch wurde auf Nachfrage bei Groß Torwart Rene Kaiser das Amt übertragen, der zukünftig gemeinsam mit den beiden Söhnen des Präsidenten die Geschicke der Abteilung leiten soll. Die Neuwahlen des designierten Führungstrios sind für den 9. Juni terminiert.

Genügend Arbeit wartet so oder so auf die neue Crew, denn mit Markus Huber wird der vorgesehene Nachfolger von Enes Mehmedovic (wechselt nach Attaching) auf den Trainerposten das Amt nicht wie geplant antreten. „Die Situation stellt sich jetzt komplett anders dar als im Spätherbst“, berichtet Huber und meint damit konkret, dass einerseits ein Großteil der tragenden Säulen der aktuellen Mannschaft den Sportclub zum Saisonende verlassen werden, während mit Florian Pinkert (aus der Marzlinger U19) und einigen wenigen Akteuren aus der zweiten Mannschaft kein adäquater Ersatz verfügbar sei. „Zusätzlich brach jetzt auch noch mit Groß der Mann weg, der für mich Hauptansprechpartner war“, sieht Huber das Fundament weiter bröckeln und allmählich zu einer Großbaustelle mutieren. „Es ist wirklich nicht meine Art, eine Zusage zu widerrufen“, betont Huber. „Doch schon nach den vielen Einzelgesprächen im Winter mit den Spielern zeichnete sich ab, wie schwierig die Aufgabe werden könnte“, verrät der Trainer.

Durch die zahlreichen Absagen auf der Suche nach Verstärkung, die vielen Abgänge und nicht zuletzt den Rücktritt des bisherigen Fußballchefs sah Huber die Basis einer Zusammenarbeit als nicht mehr gegeben an. Der noch amtierende Coach des VfR Haag, immerhin noch auf Meisterkurs in der A-Klasse, erwartet Anfang Juli Familienzuwachs und legt deshalb nach elf Jahren eine Pause ein. jochen jürgens

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