Sebastian Schaller: Der Trainer des FC Moosburg II ist trotz des letzten Platzes in der A-Klasse mit der Entwicklungs seiner Elf zufrieden. fupa
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Sebastian Schaller: Der Trainer des FC Moosburg II ist trotz des letzten Platzes in der A-Klasse mit der Entwicklungs seiner Elf zufrieden.

A-Klassen-Teams haben es schwer

Schwacher Saisonstart wirkt nach: Moosburg II und Unterbruck II bangen um den Klassenerhalt

  • VonRedaktion Freising
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Der FC Moosburg II kann im Stadtderby gegen Istanbul Moosburg einen großen Sprung machen. Steht aber ähnlich schlecht da, wie der FCA Unterbruck II.

Moosburg/Unterbruck – Im bisherigen Saisonverlauf in der A-Klasse 6 lief für den FC Moosburg II nur wenig zusammen. Nach elf Spieltagen hat die Elf gerade einmal zwei Punkte in der Bilanz, das Stadtderby gegen Istanbul Moosburg hat daher einen besonders wichtigen Charakter. Mit einem Sieg könnte sich die Truppe von Trainer Sebastian Schaller auf zwei Zähler nähern.

Dass es schwer werden würde, das sei für ihn schon vor dem Start der Runde klar gewesen, betont der Coach: „Wir sind eine sehr junge Truppe, die Spieler teils erst 17 Jahre alt.“ An die zehn Nachwuchskräfte kamen aus der A-Jugend, spielten in dieser Altersklasse wegen Corona aber kaum: „Da fehlt es natürlich noch an den körperlichen Voraussetzungen. Es wird aber immer besser.“ Zuletzt gegen Haag habe sich seine Truppe trotz der weiteren Niederlage prima präsentiert: „Da haben die Jungs super dagegengehalten. Man sieht eine gute Entwicklung bei ihnen. Manchmal wollen sie halt einfach nur spielen, wir dürfen die Defensive aber nicht vernachlässigen“, fordert Schaller. Noch sei überhaupt nichts verloren: „Gegen die oberen Teams der Liga haben wir zwar keine Chance, aber in der Rückrunde sollte schon der eine oder andere Sieg kommen.“ Den Stadtrivalen Istanbul könne er nur schwer einschätzen: „Sie haben aber viele erfahrene Männer. Es wäre natürlich toll, wenn wir gerade gegen sie unseren ersten Sieg einfahren könnten.“ Wenn es am Ende nicht mit dem Klassenerhalt reiche, dann gehe die Welt aber auch nicht unter, betont der Coach: „Vom Verein habe ich da überhaupt keinen Druck, den mache ich mir wenn dann selbst.“

Ebenfalls nicht optimal lief es im Saisonverlauf für den FCA Unterbruck II in der A-Klasse 5. Nach elf Spieltagen steht die Mannschaft von Trainer Manfred Hartl mit neun Punkten auf dem vorletzten Rang. Ganz unerwartet kam dies nicht, schon die Vorbereitung lief wegen vieler Verletzter und Urlauber nicht perfekt. Besonders schlimm erwischte es Patrick Schnatmann, der sich einen Sehnenanriss zuzog. Dominik Nitschke kann wegen Meniskusproblemen derzeit ebenfalls nicht mitwirken: „Die zwei fehlen uns halt sehr hart“, sagt Hartl. Die Rot-Sperre von Manuel Schäfer trifft die Unterbrucker ebenso, dazu sind einige Akteure wegen auswärtiger Studienplätze nur sporadisch dabei. Nachdem die vorderen Teams wie zuletzt etwa Allershausen „außer Reichweite“ wären, müsse man sich auf die Teams im Mittelfeld konzentrieren, so der Coach: „Da sind schon einige schlagbare Mannschaften dabei.“ Daher zeigte er sich auch optimistisch, dass der Kampf um den Klassenerhalt noch ein gutes Ende nimmt: „In der Rückrunde sollten einige der aktuell fehlenden Männer wieder mit dabei sein, und dann werden wir schon noch die nötigen Punkte holen.“ In diesem Jahr geht’s noch gegen Eching, Pulling und an diesem Wochenende Massenhausen: „Dort ist ein Punkt schon wie ein Sieg für uns. Generell wäre es super, wenn wir 2021 noch einen Erfolg holen könnten.“ In Massenhausen müsse das Ziel sein, so lange wie möglich ein 0:0 zu halten: „Dann können wir vielleicht mit dem einen oder anderen Konter gefährlich werden“, der Unterbrucker Trainer hofft insgeheim auf eine Überraschung beim Tabellenvierten. (Bernd Heinzinger)

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