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Veronika Zens verspricht den Nicht-Abstieg.

Herbe Schlappe gegen Oberau

Moosburg-Frauen überwintern nach Klatsche im Kellerduell auf letztem Platz

  • VonFranziska Kugler
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Eine 0:4-Klatsche holten sich die Fußballfrauen des FC Moosburg im Bezirksoberliga-Kellerduell beim FC 1927 Oberau ab, und überwintern somit als Träger der Roten Laterne.

Moosburg – Stark ersatzgeschwächt – lediglich zwölf Spielerinnen standen zur Verfügung – trat man in Oberau an. Die Gastgeberinnen agierten von Beginn an druckvoll und schlossen in der 18. Minute einen schönen Spielzug zur 1:0-Führung ab.

Zwar war die Partie optisch ausgeglichen, der Erfolg stellte sich allerdings nur bei den Oberauerinnen ein, die aber auch kämpferischer und aggressiver auftraten. Ein individueller FCM-Fehler hatte das 2:0 zur Folge (23.). Katrin Fleischer hatte nach einer schönen Kombination dann den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch ihr Schuss ging übers Tor. Und gleich nach dem Wechsel konnte Viktoria Schmidt ihre Großchance nicht nutzen – das Leder rutschte über die Latte.

Danach war in einer immer wieder durch Fehlentscheidungen des Schiedsrichters geprägten Partie bei den Gästen einfach die Luft raus. Es fehlte der Druck nach vorne, und aufgrund der geringen Personaldecke war es nicht möglich, frischen Wind ins Spiel zu bringen. Die nunmehr überlegenen Gastgeberinnen bauten dagegen ihre Führung mit einem schönen Schuss und einem direkt verwandelten Freistoß zum 4:0-Endstand (72., 82.) aus.

„Nächstes Jahr wollen wir dann die Punkte holen, die wir jetzt liegengelassen haben“, versprach Spielerin Veronika Zens. Um das klar definierte Ziel „Nichtabstieg“ zu erreichen, wollen die Moosburgerinnen in der Rückrunde noch einmal richtig Gas geben. Vor allem hoffen sie, dann auf die zuletzt fehlenden Mitspielerinnen zurückgreifen zu können.

FC Oberau 4 FC Moosburg 0

Aufstellung: Grosch – Schöttl, Lindhorst, Zens – Irl, Fleischer, Fischer, Spaniol – Schmidt, Scheckenhofer, Schottel.

Tore: 1:0 Noll (18.), 2:0 Ritter (23.), 3:0 Amann (72.), 4:0 Andre (82.).

Schiedsrichter: Anton Miller (WSV Unterammergau).

Zuschauer: 40.

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