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FCN-Coach Willi Kalichman will die Mini-Serie fortsetzen – und die des SV Marzling beenden. 

„Das wird eine enge Kiste“

Topspiel! Neufahrn und Marzling ohne Punktverlust

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So früh in der Saison muss man mit dem Begriff „Topspiel“ eigentlich vorsichtig sein – doch die Partie zwischen dem FC Neufahrn und dem SV Marzling hat diese Bezeichnung verdient. Beide sind noch ohne Gegentor und Punktverlust.

5:0-Tore, sechs Punkte gegen 9:0-Tore und ebenfalls sechs Punkte: der FC Neufahrn gegen den SV Marzling (So., 15 Uhr). Beide Mannschaften haben an den ersten zwei Spieltagen gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist – und beide stehen früh in der Saison zurecht ganz oben.

„Wir spielen daheim und wollen unsere Serie natürlich fortsetzen“, sagt Willi Kalichman, Trainer des FC Neufahrn. Aber er ist sich bewusst, dass die Partie kein Schaulaufen wird: „Das ist der erste Härtetest.“ Er erwartet eine starke Marzlinger Mannschaft, die top-motiviert in das Spiel gehen wird. Doch klar: Die drei Punkte sollen in Neufahrn bleiben. Gerade mit Michael Pech und Tobias Duffner habe der SV Marzling zwei sehr starke Spieler, sagt Kalichman. Doch deshalb wird der FC Neufahrn „keine Wachhunde“ abstellen. „Natürlich haben die beiden Qualität. Aber im Endeffekt schaut man nicht nur auf sie.“ Vielmehr will Kalichman das eigene Spiel durchziehen, den Zuschauern ein starkes Match bieten. „Jeder ist heiß und freut sich auf das Spiel.“ Und selbst, wenn’s nicht klappt – alles entspannt bei Kalichman: „Am Wochenende wird keiner Meister und keiner steigt ab“, sagt der Trainer und lacht.

Der SV Marzling hat großen Respekt vor der Mannschaft des FC Neufahrn: „Das ist eine neu zusammengestellte, junge Mannschaft, die absolut Qualität hat“, sagt Abteilungsleiter Jochen Jürgens. Mit dem Auftaktprogramm habe der FCN unterstrichen, „dass man ihn auf dem Zettel haben muss“. Aber auch er will der Partie ein bisschen die Brisanz nehmen: „Am dritten Spieltag ist es immer ein bisschen schwer mit der Standortbestimmung.“ Jürgens übt sich in Understatement: „Hallbergmoos II trat gegen uns ersatzgeschwächt an und auch Gammelsdorf blieb unter seinen Möglichkeiten.“ Aber klar: „Am Sonntag will jeder seine weiße Weste verteidigen. Das wird auf jeden Fall eine enge Kiste.“

Das Zünglein an der Waage könnte ein früher Treffer sein, vermutet Jürgens. „Wenn dann eine Mannschaft mehr kommen muss, bieten sich vielleicht Räume. Und dann kommt es auf die Kaltschnäuzigkeit an.“

Die eigene Truppe sei nun in der Breite besser aufgestellt – und dazu hat man mit Michael Pech einen Spieler, der zweifellos einer der besten Kicker in der Kreisklasse ist. Er sorgt für mehr Stabilität, führt die junge Marzlinger Mannschaft an und fungiert als verlängerter Arm von Trainer Thomas Zellermeyr. Auch auf ihn wird es am Sonntag ankommen.

Grundsätzlich, so Jürgens, habe man im vergangenen Jahr gesehen, dass der SV Marzling spielerisch etwas drauf hat. Wenn man jetzt auch den Kampf annimmt – dann „sind wir ein Anwärter für oben in der Tabelle“.

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